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„Hier wäre ich auch gerne zur Schule gegangen“

Heringsdorf „Hier wäre ich auch gerne zur Schule gegangen“

Tag der Architektur: Expertin führte Interessierte durch die frisch sanierte Heringsdorfer Grundschule mit Hort

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Vor der Heringsdorfer Grundschule: Architektin Doreen Geuther

Heringsdorf. „Hier wäre ich auch gerne zur Schule gegangen.“ Bei Dr. Burgi Fleischer aus Heringsdorf ist das schon ein paar Tage her. 1958 machte die heute 76-Jährige an der Schule ihr Abitur.

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Tag der Architektur: Expertin führte Interessierte durch die frisch sanierte Heringsdorfer Grundschule mit Hort

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Vieles erinnert daran nicht mehr in der neuen Heringsdorfer Grundschule mit Hort, die am Sonnabend Gastgeber der bundesweiten Aktion „Architektur für Alle“ war. An der jüngsten Sanierung der Schule – Investitionskosten rund sechs Millionen Euro – hatte Doreen Geuther vom Ingenieurbüro Neuhaus und Partner aus Anklam nicht unwesentlichen Anteil – sie war die Architektin. Und deshalb auch die beste Ansprechpartnerin beim Rundgang durch das moderne Haus, das die Architektin vom Baustil mit dem „Charme der 30er Jahre“ verglich. „Vermutlich lag die Planung so lange im Schreibtisch, denn erst 1952 wurde das Haus gebaut. Es war eines der ersten Schulgebäude in der DDR“, berichtete die Architektin. Heute werden hier rund 280 Kinder beschult. Besonders fasziniert ist sie von den langen Fluren.

Und von der neuen Aula, die wieder zum Repräsentationsbereich der Schule geworden ist. „Früher war sie verbaut, zahlreiche Wände wurden eingezogen. Jetzt haben wir sie wieder hervorgezaubert“, so Doreen Geuther, die mit Sven Brümmel einen Lehrer der Schule an ihrer Seite hatte. So konnten die Interessierten nicht nur einen Blick in die schicken Klassenzimmer werfen, sondern in den Raum, „der manchmal Kinder wieder etwas runterkommen lässt“, so Brümmel. Gemeint ist der Snoezelenraum, der nur von zwei Lehrerinnen, die dafür ausgebildet wurden, genutzt werden darf. „Maximal vier bis sechs Schüler sind dann dabei“, sagte Brümmel. Von so einem Timeout-Raum mit farbigen Wassersäulen, Sternenhimmel, Entspannungsmusik und Lichtprojektoren in einem Gewölbekeller hätte Burgi Fleischer zu ihrer Schulzeit nie zu träumen gewagt. Für die Architektin hatte sie dann noch ein Kompliment parat: „Die Schule ist sehr gelungen!“ Henrik Nitzsche

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