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Usedom Historiker für Museumsbeirat gesucht
Vorpommern Usedom Historiker für Museumsbeirat gesucht
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00:00 31.03.2014

Das Deutsch-Polnische Kulturforum „An der Odermündung“ hat sein Arbeitsprogramm für 2014 verabschiedet. In der polnischen Stadt Wollin hatten sich Vereinsmitglieder aus Deutschland und Polen getroffen, um über die von den Ko-Vorsitzenden Andrzej Kotula und Günther Jikeli vorgelegten Schwerpunkte zu befinden. Das Kulturforum ist zwar mittlerweile ins Vereinsregister des Amtsgerichtes Anklam eingetragen, das Wolliner Herrenhaus, geistig-kulturelles Zentrum der 5000-Einwohner-Stadt, wird aufgrund seiner zentralen Lage zwischen Insel Usedom und Stettiner Raum mehr und mehr zum Vereinsquartier.

Der Verein will sich vier großen Vorhaben widmen. Nachdem er die Bildung eines wissenschaftlichen Beirats für das Historisch-Technische Museum in Peenemünde angestoßen hat, bemüht er sich nun um die Gewinnung namhafter Historiker aus Deutschland und Polen für die Mitarbeit in diesem Gremium. Peenemünde ist Arbeitsschwerpunkt. Nachdem hier im vergangenen Herbst der 70. Jahrestag der Verschleppung einer großen Gruppe von KZ-Häftlingen in das Lager Dora bei Nordhausen mit einer Aktion deutscher und polnischer Jugendlicher begangen wurde, soll nun am 13. Oktober eine Gedenktafel enthüllt werden.

Sie wird erinnern an das Schicksal der Häftlinge und Zwangsarbeiter, die aus zwei Peenemünder Lagern nach Nordhausen gebracht wurden, wo fast alle von ihnen ums Leben kamen. „Wir wollen damit die Rolle der Zwangsarbeiter und Häftlinge in Peenemünde mehr in das Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken“, so die beiden Vereinsvorsitzenden.

Diesem Ziel dient auch das dritte Projekt — die Vorstellung eines unter seiner aktiven Mithilfe entstandenen Buches mit dem Titel „Raketen und Zwangsarbeit in Peenemünde“. Der Band liegt bisher nur in deutscher Sprache vor, soll aber in polnisch übersetzt werden. Und er hat wesentlichen Anteil daran, dass das Buch am 22. Mai in Berlin im Dokumentationszentrum der Gedenkstätte „Topografie des Terrors“ bei einer Podiumsdiskussion von Historikern und Politikern eine zentrale Rolle spielt.

Für den Frühherbst plant das Forum eine Neuauflage der so genannten Brückengespräche. Bildungs- und Kulturpolitiker aus beiden Ländern stellen sich auf Ahlbecks Seebrücke den Fragen von Pädagogen und Kulturschaffenden. Dietrich Butenschön



OZ

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