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Kleinkunst aus 20 Ländern zu Pfingsten auf Usedom

Heringsdorf Kleinkunst aus 20 Ländern zu Pfingsten auf Usedom

Entscheid der Jury steht fest: Aus 260 Bewerbern wurden für das 18. Festival 27 Künstler ausgewählt / Ball-Jongleur aus Argentinien kommt

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Georg Kurze (l.) und Vereinsvorsitzender Kersten Fubel bei den Vorbereitungen des Programms.

Quelle: Foto: Angelika Gutsche

Heringsdorf. Seit 18 Jahren gehört die Heringsdorfer Promenade zu Pfingsten der Kleinkunst. An besonders gut einsehbaren Plätzen vor der Seebrücke, der Spielbank oder am Konzertplatz präsentieren sich Artisten, Zauberer oder Pantomimen und freuen sich über das Interesse und die Gagen im Hut. Umgekehrt sind sie für viele Urlauber das Buchungsmotiv für einen Pfingsturlaub auf der Insel.

OZ-Bild

Entscheid der Jury steht fest: Aus 260 Bewerbern wurden für das 18. Festival 27 Künstler ausgewählt / Ball-Jongleur aus Argentinien kommt

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Preisvergabe auf dem Konzertplatz

Wie in jedem Jahr bewertet eine hochkarätige Jury von Fachleuten die Auftritte der Kleinkünstler. Die Preisübergabe – es werden die fünf besten Künstler prämiert – erfolgt bei der Abschlussveranstaltung am Pfingstsonntag auf dem Konzertplatz. Die Schülerjury vergibt noch einmal Extrapreise.

Infos unter www.kleinkunst-festival.com;

Kartenverkauf über www.reservix.de

Zu danken ist das Event den 18 Mitgliedern des Fördervereins Kleinkunst Insel Usedom um Kersten Fubel und Georg Kurze. Mit den Jahren sind die Straßendarbietungen auch in anderen Inselteilen zu erleben, selbst im polnischen Swinemünde gibt es Gastspiele.

In diesen Tagen wurde die Anmelderliste geschlossen. „Wir hatten 260 Bewerber aus allen Teilen der Welt“, sagt Kurze. Die erneute Steigerung gegenüber 2016, als sich 214 Interessenten meldeten, beweist ihm die steigende Wertschätzung unter den Künstlern: „Das ermöglicht uns, unter vielen hochwertigen Angeboten auszuwählen. Diesmal ist wieder eine hochkarätige Mischung quer Beet von Musikalischem bis Artistischem zu erleben. 27 Künstler aus 20 Nationen, unter anderem aus Brasilien, Singapur und Australien, wurden eingeladen.“ Besonderes Vergnügen verspreche sich die vierköpfige Jury von der Einladung der brasilianischen Gruppe „The Bammazos Bros“ mit ihrer Musik-Comedy und des dänischen Trapezkünstlers „Zirkus Gonzo“. „Wir können davon ausgehen, dass die Gäste wieder viele interessante Straßenshows erleben. Mit dem Victor Rubilar, einem Fußballjongleur aus Argentinien, haben wir sogar einen Guinness-Rekord-Halter“, so Fubel.

Höhepunkt ist auch in diesem Jahr der Varieté-Abend am Pfingstsonnabend im Kaiserbädersaal. „Der Abend ist inzwischen so beliebt, dass die ersten 100 Karten verkauft wurden“, sagt Kurze. Regie führt auch in diesem Jahr Urs Jeckle, künstlerischer Leiter des Krystallpalast Varieté in Leipzig. „Urs macht das schon seit ein paar Jahren. Das verspricht erneut eine spannende Arbeit zu werden. Meist wird bis kurz vor der Aufführung geprobt – trotzdem wird die Qualität ein um das andere Jahr gesteigert“, ergänzt Fubel.

Das sei wohl auch der Grund dafür, dass sich, ähnlich wie die Festivalteilnehmer, auch die Conferenciers bereits vorab und ohne Aufforderung bewerben. „Diesmal haben wir aus vier Anwärtern den Berliner Zauberer Alexander Merk ausgewählt.“

Nicht weniger beliebt als die Abendveranstaltung sei inzwischen das „Varieté am Morgen“ am Pfingstsonntag im Chapeau Rouge, wo im Rund des Theaterzelts beinahe echte Varieté-Atmosphäre herrsche.

Soviel ist klar – auch das 18. Kleinkunstfestival wird den Organisatoren wieder alles abverlangen. Die 30-köpfige Crew setzt sich aus Vereinsmitgliedern, Helfern und ehemaligen Mitstreitern aus der Schülerjury zusammen, von denen viele längst die Insel verlassen haben und deshalb extra zu Pfingsten anreisen. „Das ist wohl auch der familiären Atmosphäre geschuldet, die uns während der Pfingsttage zusammenschmiedet“, sagt Fubel, der sich auch über die in jüngster Zeit verbesserte Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern im Eigenbetrieb freut.

Doch es gibt auch noch Probleme. „Zum ersten Mal haben wir jetzt noch freie Plätze in der Schülerjury“, sagt Kurze, der die Eltern darum bittet, Kinder ab zehn Jahre für das Mitwirken am Festival zu motivieren.

Außerdem registriert der Verein, dass die Vermieter der Insel immer weniger Zimmer zur Unterbringung der ansonsten sparsam bezahlten Kleinkünstler zur Verfügung stellen. „Uns fehlen in diesem Jahr noch immer Betten, es wäre schön, wenn wir noch Unterstützung bekämen“, so Kurze.

Angelika Gutsche

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