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Simultanbilder erzählen Geschichten und Geschichte

Heringsdorf Simultanbilder erzählen Geschichten und Geschichte

Die Berliner Künstlerin Juliane Ebner stellt bis 31. Juli im Heringsdorfer Kunstpavillon aus / Zur Eröffnung gab es ein handgemachtes Geburtstagsständchen

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Juliane Ebners Kinder, die „Geschwister Schnoor“, untermalten die Ausstellungseröffnung mit handgemachter Musik.

Quelle: Dietmar Pühler

Heringsdorf. Am Samstagnachmittag wurde im Heringsdorfer Kunstpavillon die Ausstellung „Schall und Rauch“ der Berliner Künstlerin Juliane Ebner eröffnet. Wie der Zufall so spielt, hatte die gebürtige Stralsunderin doppelten Grund zu feiern. Denn neben dem Start ihrer Ausstellung an der Heringsdorfer Promenade durfte sie in großer Runde auf ihren Geburtstag anstoßen.

Das hatte den Vorteil, dass sie zuhause nichts vorbereiten musste, wie sie mit einem Augenzwinkern anmerkte.

Besonders froh und stolz war die dreifache Mutter, dass ihre Kinder, die „Geschwister Schnoor“, ihr mehrere Geburtstagsständchen darbrachten und somit die Vernissage musikalisch bereicherten. Sie sangen Klassiker wie „Boom, Boom“ von John Lee Hooker und „Stairway to Heaven“ von Led Zeppelin mehrstimmig und in einer ganz besonderen Art und Weise, die das Publikum begeisterte. Sohn Henn widmete schließlich noch eine auf der Gitarre gespielte Bach-Suite seiner Mutter.

Die nachfolgende Laudatio von Kristina Volke, Kuratorin in der Kunstsammlung des Deutschen Bundestages, war ebenfalls beeindruckend. Sie hob hervor, dass Juliane Ebner „in der vielgestaltigen Kulturlandschaft in Berlin eine Sonderrolle“ einnimmt. Das Besondere sei ihre Vorgehensweise, die ohne Rahmen auskomme. „Sie ist eine Zeichnerin. Sie schafft Simultanbilder in ihren Werken“, so die Berliner Kuratorin. Diese Simultanbilder bestehen oft aus mehreren sich überlagernden Zeichnungen, die beispielsweise persönliche Geschichten von Juliane Ebner mit geschichtsträchtigen Orten, Symbolen und Personen verknüpfen.

Eine Arbeit im Format von 100 x 385 cm zeigt die Berliner Volksbühne und die typischen Ostberliner Peitschenlampen, eine Parallelarbeit, daneben an der Rotunde zu sehen, das Brandenburger Tor und die Berliner Mauer. Juliane Ebner gehe es um das „Wiedererkennen, Identifizieren und Verfremden“. So schaffe sie Assoziationsräume, die Fragen aufwerfen, etwa nach der Rolle jedes Einzelnen vor und nach der Wende.

Neben 23 großformatigen Arbeiten auf Papier und ohne Rahmen aus der Serie „Stoffwechsel“ zeigt die Ausstellung 38 Täfelchen in Mischtechnik auf Holz aus der Serie „Alles Echt“, die Serie „Kondensstreifen“ in einer Vitrine, Farblithografien sowie den gemalten Animationsfilm „In der Mitte ein Loch“. Dietmar Pühler

OZ

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