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Usedom Tag des offenen Denkmals: Mehr als 200 Stätten geben Einblick
Vorpommern Usedom Tag des offenen Denkmals: Mehr als 200 Stätten geben Einblick
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10:25 09.09.2013
Mathias Brodkorb nimmt an der Veranstaltung teil. Foto: Jens Büttner/Archiv
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Peenemünde

Mehr als 200 Bauten in Mecklenburg- Vorpommern sind Sonntag zum Tag des offenen Denkmals für Besucher geöffnet. „Jenseits des Guten und Schönen“ - unter diesem Motto stehen diesmal unbequeme Denkmäler im Mittelpunkt. Die zentrale Veranstaltung mit Kultusminister Mathias Brodkorb (SPD) findet in Peenemünde, im Kraftwerk der von den Nationalsozialisten erbauten Heeresversuchsanstalt, statt. Peenemünde sei ein Ort des Gedenkens und des Erinnerns für die gestorbenen Zwangsarbeiter und der Bombenopfer des Krieges.

Nach Angaben des Museums lebten dort bis zu 4000 Zwangsarbeiter. Zudem gab es in Peenemünde zwei Konzentrationslager mit insgesamt bis zu 1850 Häftlingen. Das Kraftwerk ist das größte Industriedenkmal in Mecklenburg-Vorpommern. Das Museum war im Juni in Athen mit dem Preis der Europäischen Union für das Kulturerbe ausgezeichnet worden. Eine Bronzetafel soll während der Veranstaltung am Kraftwerk enthüllt werden. Zudem wird Minister Brodkorb den mit 4000 Euro dotierten Friedrich-Lisch-Denkmalpreis 2013 verleihen. Diese Auszeichnung wird für vorbildliche Leistungen zur Rettung und Erhaltung von Bau- und Kunst- sowie archäologischen Denkmälern vergeben.

dpa

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