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Technofans rocken die Usedomer Peenewiesen

Usedom Technofans rocken die Usedomer Peenewiesen

Erstes Freiluftfestival lockte über 500 Besucher an. Auf drei Bühnen wurden die Gäste unterhalten.

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An der kleinen Bühne wurde ausgelassen getanzt.

Quelle: Andreas Dumke

Usedom. Hannover, Leipzig, Berlin oder Polen: Ein Blick auf die Nummernschilder der auf dem Parkplatz abgestellten Autos ließ schon erahnen, dass die Gäste des „Freiluftfestivals“ aus dem gesamten Bundesgebiet auf die Insel Usedom gereist kamen. Einige nahmen Anreisestrecken von 800 Kilometer in Kauf. „Die Fesseln fallen lassen, die Luft magischer Momente inhalieren, der Freiheit frönen und mit Natur, Tanz und Musik verschmelzen“ war das Motto, das sich die Veranstalter bei der Premiere dieses Technofestivals auf die Fahnen geschrieben hatten. Mit der Wahl des Veranstaltungsortes hatten sie dabei auch ein gutes Händchen, denn gerade der Sonnenuntergang über der Peene sorgte, natürlich mit der richtigen klanglichen Unterstützung, für tolle Momente.

Drei verschiedene Bühnen und über 40 Künstler sicherten dabei die musikalische Vollbedienung. Neben der „Main Stage“ wurde am „kleinen Riff“ fleißig getanzt. Wer es ruhiger mochte, der konnte am „Ambient Floor“ mit Ausblick aufs Wasser den etwas ruhigeren Tönen lauschen. Auch nebenbei wurde einiges geboten: Neben Yogakursen sorgten auch Feuerspucker und tolle Lichtspiele für Abwechslung bei den Besuchern.

Überhaupt hatten sich die Veranstalter viele Gedanken zum Ablauf und vor allem auch zur Sauberkeit auf dem Gelände gemacht. Selbst auf Plastikbecher wurde ein Pfand erhoben, um die Natur zu schonen.

Ein Blick aufs Festivalgelände am Samstagabend reichte: Für ein Musikfestival konnte man die Sauberkeit schon fast als „klinisch rein“ bezeichnen. Obwohl die Hauptveranstaltung erst am Samstag begann, fanden sich bereits am Freitag jede Menge Besucher ein, um den noch etwas ruhigeren Klängen von der kleinen Bühne zu lauschen. Überall herrschte bereits ausgelassene Stimmung, auch auf dem Zeltplatz gab es keinerlei Vorfälle. Dies kam den Veranstaltern natürlich entgegen, denn die Party in diesem Jahr soll nicht die letzte gewesen sein. Für die passende musikalische Unterstützung sorgten zumeist Berliner Szenegrößen wie: „Rich & Maroq“, „Umami“ und „Hanne & Lore“. Rund um die Uhr wurde bis gestern 12 Uhr getanzt und gefeiert. Veranstalter Marcel Hase zeigte sich von der Zusammenarbeit mit den Behörden und Stadt begeistert und kann sich vorstellen, 2014 wiederzukommen.

Andreas Dumke

 

OZ

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