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Usedom-Krimi: Zäsur in Folge sechs

Usedom Usedom-Krimi: Zäsur in Folge sechs

Neue Episode im Kasten / Das dominante Mutter-Tochter-Verhältnis wird durchtrennt / Hauptkommissarin wird „nette neue Kollegin“

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Die Schauspielerinnen Anna Herrmann und Katrin Sass bei der Stellprobe für eine Szene vor dem Mörderhus in Morgenitz.

Quelle: Fotos: Dietmar Pühler

Usedom. „Es fließt kein Blut, es rollt kein Kopf, es rauscht das Meer.“ So beschreibt Hauptdarstellerin Katrin Sass ihre Eindrücke vom Usedom-Krimi „Geisterschiff“, so der Arbeitstitel. Das Mörderhus in Morgenitz bezeichnet sie als ihren Lieblingsdrehort. „Es ist immer ein Ankommen, ein Zuhause“, so die Schauspielerin.

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Neue Episode im Kasten / Das dominante Mutter-Tochter-Verhältnis wird durchtrennt / Hauptkommissarin wird „nette neue Kollegin“

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Nun endeten die Dreharbeiten für die siebte Episode. Für den Film wurden zehn Tage in Berlin und elf auf der Insel gedreht. Zu sehen sein wird die Geschichte im Herbst 2018, kurz nach der Ausstrahlung der sechsten Folge „Bruderkrieg“. Regie in der aktuell gedrehten Folge führt Oliver Schmitz, der sich unter anderem mit „Türkisch für Anfänger“ und „Das Pubertier“ einen Namen machte.

Für Schmitz ist es bereits der zweite Usedom-Krimi, für den er die Verantwortung trägt. Schon die zweite Folge namens „Schandfleck“ entstand unter seiner Regie.

Während die beiden im Oktober ausgestrahlten Folgen in gewohnter Besetzung zu sehen sein werden, findet beim „Geisterschiff“ eine Zäsur statt. Denn der bisherige rote Faden, den das Mutter-Tochter-Verhältnis von Ex-Staatsanwältin Karin Lossow (gespielt von Katrin Sass) und Hauptkommissarin Julia Thiel (Lisa Maria Potthoff) bildete, ist durchtrennt. Julia stirbt in Folge sechs, die im Frühjahr 2017 auf Usedom gedreht wurde. Auch Enkelin Sophie (Emma Bading) steht nicht vor der Kamera. Sie studiert laut Drehbuch in Berlin.

Katrin Sass ist und bleibt aber die Hauptfigur. Zum Ausscheiden von Lisa Maria Potthoff bzw. zum Tod ihrer Filmtochter Julia sagt sie: „Das ist grauenvoll“. Aber für die weiteren Folgen hat sie mit Rikke Lylloff als Hauptkommissarin Ellen Norgaard „eine nette neue Kollegin“. Sie sei gespannt, ob die Zuschauer dies annehmen, glaube aber, dass es vor allem die schöne Stimmung auf Usedom ist, die den Insel-Krimi so beliebt macht.

Außerdem schwärmt die renommierte Schauspielerin von ihren Filmkollegen. „Es menschelt. Es sind nicht Leute mit großen Namen, die jeden Tag zu sehen sind. Es sind viele tolle Schauspieler dabei, die vom Anklamer Theater oder aus Prenzlau kommen, oder die einen Karriereknick hatten“, erzählt Katrin Sass.

Sie lobt auch die Zusammenarbeit mit Oliver Schmitz: „Ich mag diese ruhige Arbeit, die kommt mir entgegen.“ Mit Anna Herrmann hat sie als Episoden-Hauptdarstellerin der Rike Kampwirth eine junge Kollegin an der Seite, die in diesem Jahr schon viel gedreht hat. So stand sie für den Doku-Zweiteiler „Brecht“ (Regie: Heinrich Breloer) vor der Kamera sowie für das Drama „Wo bist du?“. „Und demnächst drehe ich einen Pilcher fürs ZDF“, sagt sie strahlend und freut sich auf die Dreharbeiten in Schottland.

Krimi im Doppelpack

Auch in diesem Herbst gibt es den Usedom- Krimi im Doppelpack im TV zu sehen. Die Folge vier „Nebelwand“ zeigt Das Erste am 19. Oktober . Eine Woche später, am 26.

Oktober, läuft die Episode „Trugspur“, jeweils zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr. Für die nun gedrehten Teile sind noch keine Sendetermine öffentlich.

Dietmar Pühler

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