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Beim Erdbeerfest wurde erstmals eine kleine Herzogin gekürt. Fünftklässlerin Vivien übernimmt jetzt repräsentative Aufgaben für die Stadt.

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Arne Koplin, Chef des Handels- und Gewerbevereins, und Bürgermeister Stefan Weigler (r.) mit Herzogin Vivien. FOTOS (4): STEFAN BRÜMMER

Wolgast. So viele Menschen, so viele lachende Gesichter: Das 10. Erdbeerfest am Sonnabend in der Wolgaster Altstadt war „das schönste, das wir bisher hatten, ein Superfest“, sagte Gudrun Langner, Mitarbeiterin in der Stadtverwaltung und seit Jahren Bindeglied zwischen Handels- und Gewerbeverein (HGV) und der Stadt bei der Organisation von Feierlichkeiten.

OZ-Bild

Beim Erdbeerfest wurde erstmals eine kleine Herzogin gekürt. Fünftklässlerin Vivien übernimmt jetzt repräsentative Aufgaben für die Stadt.

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Schon beim Auftakt mit Dudelsackband und der erstmaligen Krönung einer kleinen Herzogin brandete unter den vielen Hundert Zuschauern auf dem Rathausplatz immer wieder spontaner Beifall auf. Aufgeregt war sie zwar, die kleine Vivien aus Wolgast, bei ihren ersten Worten durch das Mikro, aber die 11-Jährige aus der 5. Klasse der Kosegartenschule wusste, worauf sie sich eingelassen hat. „Sie wird jetzt einige Aufgaben des Bürgermeisters übernehmen“, sagte Amtsinhaber Stefan Weigler (parteilos) mit Augenzwinkern.

Der anschließende musikalische Rundgang mit der Dudelsackband „Clan Maclanborough Pipes & Drums“, bei dem Bürgermeister Weigler und der Chef des Handels- und Gewerbevereins, Arne Koplin, die Prinzessin in ihre Mitte nahmen, brachte schon mal einen Vorgeschmack auf das, was auf Herzogin Vivien noch zukommen wird. Sie darf nun – nach dem Vorbild der Koserower Bernsteinprinzessin oder der Loddiner Weinkönigin – für ein Jahr repräsentative Aufgaben für die Stadt übernehmen. So etwa schon am 29. Juni die Eröffnung der Wolgaster Theaterbühne.

Vier Kinder hatten sich insgesamt um den Posten eines kleinen Herzogs oder einer kleinen Herzogin beworben. „Vivien war die Beste“, sagte HGV-Chef Koplin. „Wir, die wir ehrenamtlich zusammen mit der Stadt das Fest organisiert haben, wollten zur Jubiläumsveranstaltung etwas Besonderes auf die Beine stellen. Ich glaube, das ist uns gelungen“, so Koplin.

Die meisten der Gäste werden diesen Satz unterschreiben können, denn es war ein kurzweiliges Fest, bei dem die Kinder nicht zu kurz kamen und den Erwachsenen ein Höhepunkt nach dem anderen präsentiert wurde. Die Zuschauer ließen sich sogar animieren, bei einem sogenannten Flashmob, also einer spontanen Massen-Aktion, aktiv mitzuwirken. Die Zumba-Kids des 1. Wolgaster Bewegungsvereins gaben den Takt vor und die Massen, die sich um die vibrierende Bühne versammelt hatten, tanzten mit.

Und es waren Hunderte auf dem Rathausplatz, in der Langen- und der Steinstraße. „Wir haben uns gefreut, dass so viele Urlauber von der Insel bei uns zu Gast waren“, sagte Gudrun Langner. „Wir sind am fernen Chiemsee zu Hause, meine Tochter Annika nimmt jetzt am Bollerwagenwettrennen teil, wir drücken ihr die Daumen“, sagte beispielsweise Frau Schubeck, die in Kölpinsee ihren Urlaub verbringt.

Die Siegerinnen in diesem Rennen hießen am Ende Andrea und Michelle, die die Runde ums Rathaus in rund 26 Sekunden schafften. Ganz knapp ging es beim 9. Bettenrennen zu. Paul, Nico und Fritz, die Jungs vom Wolgaster Reitverein, die zusammen mit Manon im extra für den Wettkampf verstärkten Krankenhausbett auf die Doppelrunde ums Rathaus gingen, siegten am Ende in 1:24,14 Minuten vor dem Team des Jugendhauses (1:24,38 Minuten).

Erdbeeren waren nach zwei Stunden ausverkauft

1000

Bratwürste wurden durch Freiwillige des Handels- und Gewerbevereins beim Erdbeerfest verkauft. „Oberkoch“ Jörg Schröter vom Wolgaster Faschingsclub produzierte zudem etwa 450 Portionen Kesselgulasch. Die Erdbeeren – Namensgeber des Festes – waren nach zwei Stunden bereits ausverkauft. Nichts zu bezahlen brauchten die Gäste des Konzerts der Kreismusikschule in der Kirche St. Petri.

Entsprechend voll war es bei dem schönen Musikereignis, bei dem auch Landrätin Barbara Syrbe (Linke) zugegen war.

Stefan Brümmer

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