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Zauberhafte Welten auf schönen Körpern

Seebad Heringsdorf Zauberhafte Welten auf schönen Körpern

Die Hamburgerin Leonie Gené gewinnt das 5. Bodypainting-Festival in Heringsdorf

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Marie zeigt auf ihrer Haut eine Unterwasser-Welt mit Korallen und Seepferdchen. Sie gewann als Model mit der Künstlerin Leonie Gené den Wettbewerb in Heringsdorf. FOTOS (3): DIETMAR PÜHLER

Seebad Heringsdorf. Großer Andrang am Samstag auf dem Heringsdorfer Konzertplatz: Tausende Besucher schauten den neun Künstlern aus Dänemark und Deutschland beim 5.

OZ-Bild

Die Hamburgerin Leonie Gené gewinnt das 5. Bodypainting-Festival in Heringsdorf

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Bodypainting-Festival über die Schulter. Das Motto des Wettbewerbs: „Zauberhafte Wasserwelten“.

Am Ende hieß die Siegerin Leonie Gené. Die Hamburgerin erhielt vom Publikum für ihre Kreation „Underwater Love“ die meisten Stimmen. Zweiter wurde Bruno Leyser aus Essen mit „Neptuns Zorn“ vor Torsten Winter aus der Lüneburger Heide mit seinen farbenfrohen „Delfinen“. 303 Besucher gaben ihre Wertung ab.

Bis es so weit war, mussten die acht Einzelkünstler und Teams, die am Wettbewerb teilnahmen, ganz schön schwitzen. Gesine Marwedel aus Dortmund stöhnte zur Halbzeit: „Es ist immer zu wenig Zeit“. Vor allem, wenn man wie sie allein arbeitet. Auch ihre Standnachbarin Andrea Stern gestand: „Es ist schon knapp und sportlich“. Die Nürnbergerin hatte immerhin mit Kathrin Goritz eine Assistentin an ihrer Seite, die beim Grundieren half. „Andrea macht aber die Feinarbeit“, ließ die Helferin wissen.

Etliche Bodypainter hatten ihre eigenen Models mitgebracht, andere wie Andrea Storm und der Däne Patrick Leis kamen über das Internet zu ihren „lebenden Leinwänden“. Immerhin sind die von ihnen gebuchten Anja und Sarah „alte Hasen“, was das Bodypainting angeht.

Von der Insel Usedom stammt die in Neubrandenburg lebende Jenny, die hier schon häufig für den Bademodensammler Jürgen Kraft in historische Badekostüme geschlüpft ist. Sie stand am Samstag mit „Neptuns Zorn“ auf der Haut auf dem Siegertreppchen. „Mein erstes Bodypainting war 2006 in Anklam. Hier bin ich zum dritten Mal dabei“, sagte sie.

Sie und ihr Künstler Bruno Leyser waren nach der Siegerehrung „glücklich und geschafft“, wie der Essener zugab. „Ich möchte, dass mein Model zufrieden ist. Ohne Model wäre ich aufgeschmissen“, betonte der Airbrush-Profi. Jenny wiederum gestand: „Der Tag wäre auch gelungen ohne eine Platzierung, weil ich mich wohlfühle.“

Strahlende Gesichter gab es auch bei den Siegerinnen. „Ich freue mich riesig“, sprudelte es aus Leonie Gené heraus. Die Hamburgerin erkundigte sich als erstes nach dem Ergebnis des HSV und hatte nach dem 1:0-Heimsieg der Rothosen gegen Augsburg einen weiteren Grund zum Jubeln. Sie nannte ihre Kreation „Die Liebe zwischen dem Fisch und dem Seepferdchen“ bzw. „Underwater Love“. „Ich mag gerne farbstarke Paintings“, erläuterte die als Make-up-Artist und Friseurin arbeitende Künstlerin.

Sie konnte relativ entspannt mit Marie arbeiten. „Sie ist seit vier Jahren mein Model, wir sind ein eingespieltes Team. Ich war schon eine Stunde früher fertig“, ließ sie wissen. Als Make-up-Artist ist ihr die Gestaltung des Gesichts besonders wichtig, was Marie mit etwas Glitzer auf den Lippen und unter den Augen sowie aufgeklebten Herzchenfeder-Wimpern auch sehr schön zur Schau tragen konnte.

Absolut zufrieden mit dem künstlerischen Niveau war Anja Pürkel aus dem fränkischen Neumarkt. „Ich denke, wir haben sehr vielseitige Sachen gesehen, was Themen und Details angeht. Die Künstler haben sich toll vorbereitet und den Wettbewerb nicht auf die leichte Schulter genommen“, so die künstlerische Leiterin, die auch betonte: „Es hat super gepasst mit der Firma Domke und allen Partnern. Es war eine sehr professionelle Vorbereitung.“

Stellvertretend für seine Kollegen sagte der drittplatzierte Torsten Winter: „Wir genießen es, dass wir vom Veranstalter als Künstler wahrgenommen werden. Das nehmen wir positiv mit.“ Schließlich gehe es immer noch um die Anerkennung des Bodypaintings als eine eigenständige Kunstform.

Bürgermeister Lars Petersen, der mit Kurdirektor Thomas Heilmann und Ideengeber André Domke die Preisverleihung vornahm, lobte den Letztgenannten: „André trägt den Großteil der Kosten. Das Festival ist sein Kind. Ich freue mich, dass wir dieses junge, frische Event hier haben.“

Dietmar Pühler

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