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Usedom KurkartePlus Thema im Inselnorden
Vorpommern Usedom KurkartePlus Thema im Inselnorden
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12:11 07.03.2018

Um das zeitweise Chaos auf den Inselstraßen, gelegentliche Superstaus und damit zugleich erhebliche Umweltbelastungen zu minimieren, sollen mehr Gäste für den öffentlichen Personennahverkehr begeistert werden.

Deshalb hatte der Amtsausschuss Usedom-Nord am Dienstagabend in Zinnowitz das Thema „KurkartePlus“ für den Busverkehr auf die Tagesordnung gesetzt. Sowohl Amtsvorsteher Christian Höhn als auch UBB-Geschäftsführer Jörgen Boße stellten das vorläufig erst in groben Zügen existierende Projekt vor. Sie taten das, nachdem sie sich zu Jahresbeginn bereits in kleinerer Runde dazu verständigt hatten. Nun sollten auch die anderen Bürgermeister des Amtsbereiches und die anwesenden Gemeindevertreter darüber in Kenntnis gesetzt werden. Nicht zuletzt, um die Diskussion in den Gemeinden in Gang zu setzen.

Gemeinsames Ziel ist es offenbar, die Busverbindung Karlshagen, Trassenheide, Mölschow, Wolgast (mit Anschluss an Freest-Lubmin) auszubauen. Für die Saison können sich die Befürworter hier einen Zwei-Stunden-Takt vorstellen. In der Debatte wurde allerdings moniert, dass die Einwohner von abseits gelegenen Orten wie Lütow, Neuendorf, Neeberg und Krummin schlechter gestellt bleiben. Für die Finanzierung dieses Nord-Busverkehrs sind zur Zeit 40 Cent Zuschlag auf die Kurkarte pro Nase und Tag im Gespräch. Auch für Einwohner ist eine vergleichbar gerechnete Art Monatskarte angedacht. Da müssten allerdings die Gemeinden „mit ins Boot“. In den Kaiserbädern sei eine pauschale Lösung bereits weit gediehen, eine inselweite müsse indes das Ziel bleiben.

Auf die Gefahr stetig wachsender Kurkartenpreise durch diese Kopplung angesprochen, hielt Boße den Ball flach und verwies darauf, dass die Nahverkehrstarife einer ständigen Kontrolle und Genehmigung durch das zuständige Landesamt unterliegen.

Das Gremium bat ihn darum, exakte Berechnungen als Entwurf eines Vertragsangebotes vorzulegen. Erst dann könnten sich die Gemeindevertretungen detailliert damit befassen. Für die aus dem Publikum, in Anlehnung an andere Erholungsgebiete, vorgeschlagene, einheitliche Mobilitätskarte verwies der Bus- und Bahnchef auf jahrzehntelange, inselweite Bemühungen um die Usedom-Card, die letztlich mangels Unterstützung auf der Strecke geblieben sei.

St. Adler

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