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Lassaner Bürgerinitiative kritisiert Info-Politik

Lassan Lassaner Bürgerinitiative kritisiert Info-Politik

Karl Valta: Von der Bauausschuss-Sitzung zum Thema Güllelager haben wir nur aus der Zeitung erfahren

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Die Duos Jörg Schneider & Franz Schwarznau (im Bild) aus Leipzig und Greyhound George & Karl Valta aus Bielefeld/Lassan musizieren am Sonnabend um 19 Uhr in Lassan.

Quelle: privat

Lassan. In der Bürgerinitiative (BI) „Kein Güllegroßlager im Lassaner Winkel“ regt sich erneut Unmut. Wie berichtet, will der Lassaner Bauausschuss am 14. November um 17 Uhr im Rathaus über das umstrittene Vorhaben zum Bau eines Güllelagers nahe Lassan beraten. BI-Vorsitzender Karl Valta teilt nun mit, dass die BI von diesem Termin erst aus der Presse erfahren habe.

„Nach den letzten persönlichen Gesprächen zwischen dem Bürgermeister und Vertretern der BI war uns zugesichert worden, persönlich über neue Entwicklungen in Sachen Güllegroßbehälter informiert zu werden“, berichtet Valta. „Erstaunt lesen wir nun, dass sich die Mitglieder des Bauausschusses mit den Bauplänen der Hohendorfer Peeneland Agrar GmbH und einigen Gutachten, die in diesem Zusammenhang erstellt worden sein sollen, im öffentlichen Teil der Bauausschusssitzung befassen wollen.“

Nun müsse die BI „erraten“, dass zwischenzeitlich offenbar der Bauantrag für das Lager gestellt worden sei. Da die Mitglieder weder die Baupläne noch Gutachten kennen, könnten sie auch keine qualifizierte Stellungnahme dazu abgeben. Gegen dieses Vorgehen lege die BI energischen Widerspruch ein, so Valta. Zudem widerspreche die publizierte Verfahrensweise der öffentlichen Bekundung des Bürgermeisters, seinem Stadtrat die Ablehnung des Güllelagers empfehlen zu wollen.

Auch wird erwähnt, dass schon auf Grund der letzten Rübentransporte die betreffende Mirabellenallee stark in Mitleidenschaft gezogen worden sei. Einer Vervielfachung dieses Schwerlastverkehrs – etwa 200 Transporte mit 40-Tonnen-Tanklastzügen zum einmaligen Befüllen des geplanten Güllegroßlagers – werde der etwa zwei Kilometer lange Zubringer zum geplanten Güllelager nicht über längere Zeit standhalten. Auch hier wäre eine gutachterliche Prüfung wünschenswert. Und die BI gibt zu bedenken, „dass das Grundwasser in unserer Gemeinde schon sehr belastet ist“. Nitrateinträge schlügen erst über Jahrzehnte zum Grundwasser durch. In Anbetracht der aktuellen Klage der EU gegen Deutschland stelle sich die Frage, ob das weitere massenhafte Ausbringen von Gülle, wie von der Peeneland Agrar GmbH geplant, nicht die Wasserversorgung für künftige Generationen gefährdet. „Wir fordern auch dazu gutachterliche Stellungnahmen.“

Benefizkonzert morgen in Lassan: Erlös soll Bürgerinitiative unterstützen

Am morgigen Sonnabend um 19 Uhr wird im großen Saal des Naturcampingplatzes Lassan ein Benefizkonzert

erklingen.

Die beiden Musikerduos Jörg

Schneider & Franz Schwarznau aus Leipzig (git./ voc. & double bass ) und Greyhound George & Karl Valta aus Bielefeld/Lassan (git./ voc. & bluesharps) präsentieren zugunsten der Bürgerinitiative „Kein Güllegroßlager im Lassaner Winkel“ ein Programm

aus Stücken ihrer beiden jüngsten CD-Produktionen „Feed That Fire“

und „Apple Street Boogie“ zugunsten der Bürgerinitiative.

Der Eintritt kostet zehn Euro pro

Person. Der Konzerterlös ist vollständig für die Begleichung der Rechtsberatungskosten im Streit um das

geplante Güllegroßlager im Lassaner Winkel vorgesehen. Die meisten

Songs laden auch zum Tanzen ein.

Tom Schröter

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