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Usedom Lassaner Reha-Klinik als Hoffnungsträger
Vorpommern Usedom Lassaner Reha-Klinik als Hoffnungsträger
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00:10 05.03.2018
Lassan

Das Vorhaben des Vereins Phoenix zum Bau einer Mutter-/Vater-Kind-Klinik am östlichen Ortsrand von Lassan stellt inzwischen einen Hoffnungsträger für viele Einwohner des Lassaner Winkels und darüber hinaus dar. Dies wurde am Wochenende deutlich, als der Verein Interessierte zu einem Treffen in das Lassaner Pfarrhaus einlud und über 60 Frauen und Männer erschienen.

Marina Kayser- Springorum

Dabei, so zeigte sich Samstagvormittag bei den Erläuterungen zum aktuellen Projektstand, sind für ein Gelingen des Vorhabens noch allerlei Hürden zu nehmen. Der Anfang sei zwar gemacht, indem am Freitag der Kaufvertrag für das betreffende, etwa 5,3 Hektar große Grundstück unweit des Lassaner Heidberges unterzeichnet worden sei. Mit der Genehmigung des Bebauungsplanes, so berichtete Vereins-Vorstand Marina Kayser-Springorum (65), sei jedoch nicht vor Sommer oder Herbst dieses Jahres zu rechnen. „Erst wenn der B-Plan genehmigt ist, werden wir ein Architekturbüro mit der konkreten Projektplanung beauftragen“, erklärte Marina Kayser-Springorum.

Und auch in der Finanzierung des Vorhabens selbst, dessen Kosten im „höheren einstelligen Millionen-Bereich“ lägen, klaffe noch eine große Lücke, hieß es. Nach gegenwärtigem Stand sei der Verein, um die Gesamtfinanzierung abzusichern, auf eine Förderung etwa durch das Land oder den Bund angewiesen. Der gemeinnützige Verein Phoenix, der seinen Sitz in Potsdam hat, hat sich die Förderung der Gesundung von Mutter, Vater und Kind nach einem anthroposophischen Ansatz zum Ziel gesetzt. Wie Marina Kayser-Springorum mitteilte, zähle der Verein aktuell 45 Mitglieder, davon überwiegend Ärzte.

Die Klinik in Lassan soll zunächst für den Reha-Aufenthalt von 36 und in der Endausbaustufe von 48 Familien ausgelegt sein. Die Häuser sollen aus Holz bestehen und so gebaut werden, dass bereits die Art der Beherbergung sich positiv auf den Gesundheitszustand der Patienten auswirkt. Etwa 50 Mitarbeiter, die meisten davon Teilzeitbeschäftigte, würden benötigt, darunter Küchen-, Reinigungs-, Verwaltungs- und pädagogisches Personal sowie Therapeuten, Ärzte, Krankenschwestern und Erzieher. Plätze in Reha-Einrichtungen mit anthroposophischem Profil seien rar, sagte Marina Kayser-Springorum, die als leitende Ärztin im Mutter- und Kindkurheim Alpenhof im Allgäu arbeitet und 2019 nach Lassan ziehen will.

ts

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