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Usedom Lassaner Stadtvertreter sagen Nein zum Güllelager
Vorpommern Usedom Lassaner Stadtvertreter sagen Nein zum Güllelager
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00:00 01.12.2016

Das heftig umstrittene Vorhaben „Neubau Gülle- und Gärrestelager“ im Lassaner Winkel stößt auch in der Stadtvertretung von Lassan auf Ablehnung. Per Beschluss versagten die Abgeordneten am Dienstagabend dem Projekt das gemeindliche Einvernehmen. Keiner der Stadtvertreter stimmte für das Vorhaben der Peeneland Agrar GmbH, drei stimmten mit Nein und sechs enthielten sich. Die Volksvertreter Diana Stübs und Manfred Engel (beide CDU-Fraktion), die bei Peeneland beschäftigt sind, wurden auf eigenen Wunsch von der Abstimmung ausgeschlossen.

Mit ihrer Entscheidung folgten die Abgeordneten einer Empfehlung des örtlichen Bauausschusses, dessen Mitglieder sich ebenfalls mehrheitlich gegen den beabsichtigten Bau des Lagers ausgesprochen hatten (wir berichteten). Im Zuge des Genehmigungsverfahrens hat nun der Landkreis Vorpommern-Greifswald über das Vorhaben zu befinden.

„Wir begrüßen den Beschluss der Stadtvertreter“, sagte im Anschluss Karl Valta, Vorsitzender der Bürgerinitiative (BI), die seit Monaten gegen das Vorhaben mobil macht. Für den Fall, dass die Kreisverwaltung das Einvernehmen der Gemeinde ersetzt, kündigte Valta umgehend juristischen Widerstand an. Dies gelte auch dann, wenn der Landkreis den Bau des Lagers nicht genehmigt, die Peeneland Agrar GmbH aber eine Baugenehmigung auf dem Rechtsweg einklage.

Am 11. November hatten Karl Valta und BI-Mitglied Iris Schöne an Landrätin Dr. Barbara Syrbe (Die Linke) die Unterschriften von 1700 Frauen und Männern übergeben, die sich so gegen die Errichtung des Güllelagers an der Kreuzung der Straßen von Lassan nach Pulow und von Klein Jasedow nach Papendorf ausgesprochen hatten. Die Kritiker befürchten, dass sich dort ein derartiges 6447 Kubikmeter fassendes Lager negativ auf die Infrastruktur und den aufblühenden sanften Tourismus im Lassaner Winkel auswirken könnte. Die BI spricht sich vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Zwänge des Agrarbetriebes nicht generell gegen ein Güllelager aus, dringt aber auf einen anderen Standort.

ts

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