Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Lassaner erhöhen die Steuern

Lassan Lassaner erhöhen die Steuern

Hebesätze liegen jetzt zum Teil über Landesdurchschnitt

Lassan. Die Lassaner Stadtvertretung hat am Montagabend mit fünf Ja- und Zwei-Nein-Stimmen die Erhöhung der Realsteuern ab 2017 mehrheitlich beschlossen. Im Einzelnen werden die Grundsteuer A (Land- und Forstwirtschaft) von aktuell 270 auf 300 v.H., die Grundsteuer B (bebaute oder bebaubare Grundstücke) von 380 auf 420 v.H. und die Gewerbesteuer von 380 auf 400 v.H. angehoben. Die daraus resultierenden Mehreinnahmen werden auf 18900 Euro geschätzt.

Die Abgeordneten befassten sich bereits zum dritten Mal mit der Vorlage. In der Vergangenheit war diese zweimal vom Parlament abgelehnt worden, weshalb Bürgermeister Fred Gransow (CDU) jedes Mal Widerspruch einlegte, um finanziellen Schaden von der Stadt abzuwenden. Zudem, so argumentierte er, sei die Überprüfung der Steuerhebesätze in Lassan Bestandteil des 2016 von der Stadtvertretung beschlossenen Haushaltssicherungskonzepts.

Der Abgeordnete Rudi Menge (fraktionslos), der, ebenso wie Manfred Engel (CDU), gegen die Steuererhöhung stimmte, äußerte am Montag Zweifel am korrekten Umgang mit dem Antrag. Dieser könne laut Kommunalverfassung nicht beliebig oft ins Parlament eingebracht werden. Inzwischen, so sagte er gestern, sei er jedoch eines Besseren belehrt worden. Vor dem Hintergrund des Haushaltssicherungskonzepts, so sei ihm erklärt worden, könne der Antrag immer wieder zur Abstimmung gestellt werden. Sein Nein zur Steuererhöhung begründete Menge gegenüber OZ mit der ohnehin hohen finanziellen Belastung der Einwohner. „Ich will weitere Lasten von den Bürgern fernhalten. Es gibt andere Möglichkeiten, den Haushalt aufzubessern“, sagte er, ohne konkreter zu werden.

Kritik musste Bürgermeister Gransow auch aus dem Kreise der zahlreich auf der Sitzung vertretenen Einwohner einstecken. Anders als zunächst von ihm verkündet, liege der neue Steuersatz in Lassan – außer im Falle der Grundsteuer A – nunmehr über dem Landesdurchschnitt, wurde argumentiert. Gransow räumte dies ein, fügte aber hinzu, dass sich die Stadt mit dem Thema Steuererhöhung in der bis 2019 laufenden Legislaturperiode nunmehr wohl nicht noch einmal befassen müsse. ts

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Greifswald
Nachdem die Zöllner zwei Personen ohne Papiere aufgegriffen haben, halten sie sie im Einsatzfahrzeug fest, um sie danach zur Bundespolizei nach Stralsund zu fahren.

Zöllner suchen im Raum Greifswald nach illegal Beschäftigten – und werden sofort fündig

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Usedom
Verlagshaus Zinnowitz

Neue Strandstraße 31
17454 Ostseebad Zinnowitz

Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr. von 10:00 bis 17:00

Leiter Lokalredaktion: Dr. Steffen Adler
Telefon: 03 83 77 / 36 10 14
E-Mail: zinnowitz@ostsee-zeitung.de

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Termine, Events, Veranstaltungen Teaser der den User auf die Seite "Termine" führen soll image/svg+xml Image Teaser Termine 2015-09-23 de Veranstaltungen Aktuelle Termine Konzerte, Kino, Ausstellungen, Vorträge, Theater, Workshops, Tanz und noch vieles mehr. Alle Veranstaltungen und Freizeittipps in Ihrer Nähe finden Sie hier.
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
RSS-Feeds

Wissen, was in Rostock und der Welt los ist

Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Lererbriefe, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Leserbriefe" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Leserbriefe“ 2015-09-23 de Meinung Ihre Leserbriefe Über unser Kontaktformular können Sie uns gern Lob, Kritik, Ideen oder andere Anmerkungen zu aktuellen Themen aus Ihrer Region, MV und der Welt zusenden. Wir freuen uns auf Ihre Meinung. Hier geht es zum Formular.