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Lösung für Kanuten: Erst Container, dann Neubau

Greifswald Lösung für Kanuten: Erst Container, dann Neubau

Die 230 Kanuten der Hochschulsportgemeinschaft (HSG) können aufatmen. Eine Lösung für die jünftige Unterbringung ihrer Ausrüstung ist gefunden.

Greifswald. Die 230 Kanuten der Hochschulsportgemeinschaft (HSG) können aufatmen. Eine Lösung für die jünftige Unterbringung ihrer Ausrüstung ist gefunden. Wegen einer Vervielfachung der Miete seit April dieses Jahres können und wollen sie nicht in dem bisher genutzten Bootshaus in Wieck bleiben.

Bis zum 1. April 2016 zahlte die Kanuabteilung jährlich symbolische 200 Euro für das 135 Quadratmeter große Bootshaus in Wieck. Jetzt sind jeden Monat 409,05 Euro kalt fällig. Die Uni als Eigentümer macht geltend, dass sie als steuerfinanzierte Einrichtung kostendeckende Mieten verlangen müsse. Unterstützt durch einen Zuschuss der Stadt bringt die Kanuabteilung die 409 Euro seit April auf. „Aber das betrifft nur noch dieses Jahr“, informiert Bernd Grommelt, der Leiter der HSG-Kanuabteilung auf Nachfrage der OZ.

Anschließend wollen die Sportler vorübergehend, das heißt voraussichlich für mehrere Jahre, auf einer stadteigenen Fläche am Yachtweg mehrere Container zur Unterbringung ihrer Boote und der Ausrüstung aufstellen. Eine Dauerlösung solle erst im Zuge einer Überplanung der Südmole des Ryck in Wieck gefunden werden. Diese Neuordnung ist schon länger Ziel der Stadt und soll Teil des Entwicklungskonzeptes für die Hansestadt werden, das die Bürgerschaft noch in diesem Jahr beschließen will. Unter anderem befinden sich derzeit an der Wiecker Südmole der Surfcontainer der Uni und die bis 1972 genutzte alte Badeanstalt. Deren Umkleidekabinen sind noch erhalten. „Die Wiecker Südmole hat viel Potenzial“, stellt Grommelt fest. Hier sollte im Zuge der Neuordnung ebenfalls eine neue Heimat für die Boote (Optis und Jollen) der gemeinsamen Jugendabteilung der drei Greifswalder Segelvereine gefunden werden. Sie lagern derzeit im jetzigen Bootshaus der Kanuten. Auch eine Lösung für den Akademischen Seglerverein (ASV) bietet sich in diesem Bereich an. Dessen aktueller Nutzungsvertrag mit der Universität läuft 2018 aus. Dann droht eine aufs Mehrfache erhöhte Pacht. Für den Bau des neuen Bootshauses sei die Einwerbung von Fördermitteln des Landessportbundes geplant, berichtet Grommelt.

eob

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