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Lohnenswerter Kneipen-Marathon

Koserow Lohnenswerter Kneipen-Marathon

In Koserow pendelten musik- und feierhungrige Gäste zwischen sechs Lokalen

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Das auf Usedom gut bekannte Livemusik-Duo „S&M“ zelebrierte seine stets mit viel Leidenschaft vorgebrachten und mitreißenden Songs vor dem Koserower Lokal Käpt‘n Brass.

Quelle: Beate Rother

Koserow. Sie könnte auch Koserower Musiknacht, Tanz-, Feier- oder Spaßnacht heißen, denn all dies bot die „Koserower Kneipennacht“ am Samstag ein weiteres Mal. Auch wenn die Definition der Kneipe auf ein einfaches Lokal mit Alkoholausschank deutet, haben sich sechs Hotelrestaurants und Bars gern in dieses bei Gästen und Einheimischen gleichermaßen beliebtes Unterhaltungsformat integriert.

Vom romantischen Meerblick aus der Strandkorbburg an der „Riff Lounge“ mit Feuerstelle und der ruhigen Stimme des „Waldgängers“ über heiße Partystimmung in Don Diegos „Y Tapas Bar“ mit den „Cherry Dolls“ sowie in der „HanseKogge“ mit Marian Weiser bis hin zum Forsthaus Damerow, wo Tim Eckert mit Rock, Pop und Blues aufwartete, der Shuttlebus steuerte jeden Winkel souverän an. Die Frage, ob sich das Aussteigen hier lohne, wurde von den zusteigenden Gästen mit einem klaren „Jaha!“ beantwortet. Die gefühlte Weltreise zum entlegenen Forsthaus hätten die Kneipennächtler gern noch mit einer Shuttlebus-Polonaise gekrönt.

Für die Freunde der stillen Einkehr spielte Hardy Krischkowsky im Hotel „Nautic“ auf seiner Gitarre. Elvis Presley huldigend, gab es hier auch ein Ständchen zum nachfolgenden Muttertag, tanzbare Ohrwürmer und Pink Floyds „Teacher“ in eigener Interpretation. Weniger der Tanzmusik verschrieben hatte sich das Livemusik-Duo „S&M“. Dieses setzte lieber Impulse für eine lockere Genussatmosphäre im Garten des Restaurants „Käpt‘n Brass“. Mit „Learn to fly“ dem Erdbeerbowle, Bier und Wein schleppender Bedienung einen Musikwunsch gönnend und Peter Maffay-Songs auch schon mal im Knien darbietend, war den Akteuren an einem harmonischen Dialog mit dem Mitmachpublikum sehr gelegen. Und so wurde der Trögnitzer Fangemeinde der City-Klassiker „Am Fenster“ mit beinahe Originalstimme im schönen sächsischen Dialekt gewidmet und während der vermeintlich pausenfreien Spielzeit weiter rauchend an der guten tiefen Stimme gearbeitet.

Von Beate Rother

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