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00:00 30.09.2017

Mien Gordenfründ Heiner vertellte mi, dat dat in’n Huus von siene Söhnfamilie äbentau Arger geew. Ik frööch: „Wat is denn los, koenen sik Öllern un Kinner nich verdragen?“ Heiner säd:

„Solang dei Kinner noch nich tau Schaul güngen, wier dat een friedliches Familienläben. As dei öllere Dochter tau Schaul un mit anner Mätens in Verbinnung keem, würd ehr secht, dat ehre Kleedung nich äben modern wier. Nu is modern jo een wietläufiger Begriff, över dorüm güng dat gor nich. Ehre Kleedung wier keene ,Markenwoor’, wier eene Alleweltskleedung. Wenn dei Kleedung eenen Markennamen hatt harr, wier alls gaud wäst. So meinten een poor Mäten, dat sei nich tau ehr passen würd. Deswägen geew dat tau Huus nu öfter Striet. Dat Mäten wull ok ,Markenwoor’ hemm. Up unsen Inwand, dat sei doch gaud kleedt wier, kreegen wi tau hüürn, dat dat woll so wier, över dat wier äben keene ,Markenkleedung’, un bloots dei tellte.“

Heiner vertellte wieder: „Mien Fru hett sik denn inmischt, denn dat Mäten hüürte sünst up ehre Oma, över ditmal nich. Sei säd bloots: ,Oma, wenn ik nich ok ,Markenklamotten’ krich, heff ik keene Fründinnen.’ Wi hemm denn Familienrat hollen. Miene Schwiegerdochter verkloorte ehre Dochter: ’Dat Wuurd ,Markenklamotten’ is all een Wedderspruch. As ,Klamotten’ beteikent man eene ärmliche Kleedung orrer ok Huusrat. Un wenn man von ,Marken-Musterklamotten’ räd’t, dörften dei twors eenen Markennamen hemm, över oftmals ok nich väl anners utseihn as ,gewöhnliche Kleedung’.’ Dat wull miene Enkelin gor nich hüürn, un sei säd bloots: ,Över tellen deit bloots dei Markennam, ganz gliek, woans dat Kleedungsstück ok utsüht.’“

Heiner säd: „Denn mellte sik ok noch ehre Schwester, dei een Johr jünger ist: ,Ik will ok ,Desein (Design)-Kleeder’ hemm. Anner Kinner hemm sei ok schon in’n Kinnergorden.’ As ik dei Mätens in’n Gorden drapen deed, wieste ik up dei Vögel hen, dei dor rümflöögen un ehre Stimmen ertönen leeten. Ik säd: ,Kiekt juch dei Vögel an, dei hemm ehr natürliches Fedderkleed an, eis bunt, eis weniger.

Dei bruken keene Markenbekleedung, dei sünd so as sei sünd.’ Dei Öllste mit ehre söben Johr keek mi an: ,Dei bruken jo keene Kleedung. Du kannst uns doch nich mit dei Vögel verglieken.’ Ik säd denn:

,As miene Kinner tau Schaul güngen, hett Schwiegermudder ut karierten Stoff Hemden för beide neicht, so dat sei gliek un praktisch antreckt wieren.’“ Dei Antwurd: „Dei künnen uns leed daun. Dormit künnen sei sik hüüttaudaachs nich mihr seihn laten.“

OZ

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