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Usedom Mehr Frust als Lust
Vorpommern Usedom Mehr Frust als Lust
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02:22 07.12.2017
Bansin

Auswertung der Badesaison, Förderung von Haltestellen, Verkehrsentwicklungsplanung, Radwegekonzepte, Leitbild der gemeinde Heringsdorf, geplante Baumaßnahmen am Bahnhof und so weiter. Es ist nicht so, dass der Tourismusauschuss der Gemeinde Heringsdorf uninteressant wäre – sowohl für Zuschauer als auch für die gewählten Vertreter. Gerade mal drei Abgeordnete fanden am Dienstagabend den Weg ins Hans-Werner-Richter Haus. Zu wenig, denn eine/r hat gefehlt, damit die Runde beschlussfähig ist. Ein Armutszeugnis für eine der größten Tourismusdestinationen in Norddeutschland. Den Frust über die mangelnde Beteiligung sah man den Verbliebenen an. „Wir kriegen hier zu wenig gebacken“, konstanierte Vorsitzender Rolf Seelige-Steinhoff und brachte so seinen Unmut auf den Punkt.

Rolf Seelige- Steinhoff

Auch Hotelier Uwe Wehrmann, der als Gast auf den Zuschauerplätzen weilte, war frustiert. „Manchmal habe ich keinen Bock mehr. Man schiebt Ideen an und entwickelt interessante Projekte, aber dann kommt nichts nach. Es kommt ins Stocken und irgendwann verläuft es sich“, sagt er. Minutenlang plauderte er darüber, den Strand, die Promenaden und die Bäderarchitektur in den Abendstunden mit interessanten Lichtkonzepten in Szene zu setzen. „Wir müssen die Urlauber aus den Hotels holen und sie dazu animieren, noch abends eine Runde durch den Ort zu laufen. Der Goethe- und der Kulturpark sind tot. Da passiert abends nichts mehr. Wenn man diese Parks mit Licht erfüllt, kommen mehr Gäste dorthin“, meinte er. Gute Idee. Ein Gedanke, den man diskutieren kann.

he

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