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Usedom Mehr Kumpel als denn ein harter Hund
Vorpommern Usedom Mehr Kumpel als denn ein harter Hund
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00:23 23.04.2018
Erik Lüdtke Trainer FC Rot-Weiß Wolgast
Wolgast

18 Spiele, 14 Siege, drei Remis, eine Niederlage und Tabellenplatz zwei. Es läuft für den FC Rot-Weiß Wolgast in der höchsten Spielklasse des Kreisfußballverbandes Vorpommern Greifswald. Die OSTSEE- ZEITUNG sprach mit dem 28-jährigen Erik Lüdtke, der seit Februar 2017 als Trainer der 1. Männer für den Verein tätig ist. Im Oktober 2012 beendete er seine sportliche Laufbahn.

Wie beurteilen Sie die derzeitige Tabellensituation Ihres Teams?

Erik Lüdtke: Ich glaube, die Oberliga-Reserve des Torgelower FC Greif wird durchmarschieren. Um den zweiten Aufstiegsplatz werden wir uns mit Aufbau Jatznick und dem SV Ducherow streiten.

Momentan haben wir diesbezüglich die besten Karten, aber es stehen ja noch einige wichtige Spiele an.

Wo liegen denn die Gründe für das bisherige erfolgreiche Abschneiden in der Kreisoberliga?

Ein wichtiger Grundstein wurde bereits Ende der letzten Saison gelegt, als nach dem Abstieg so gut wie alle Spieler dem Verein die Treue geschworen haben. Neue Spieler wurden gut integriert und helfen uns ebenfalls weiter. Zudem können wir uns immer auf die Unterstützung unserer zweiten Mannschaft und der A-Junioren verlassen, wenn es personell eng wird. Momentan stehen wir defensiv sicher, erspielen uns darüber hinaus viele Torchancen.

Was würde der Aufstieg für den Verein bedeuten?

Ehrlich gesagt ist dieses Szenario für mich schwer einzuschätzen, wenngleich ich der Meinung bin, meinen Verein sehr gut zu kennen. Freuen würde es mich aber für die zahlreichen ehrenamtlichen Leute, die Woche für Woche im Hintergrund agieren und nicht so sehr im Fokus stehen. Für uns als Mannschaft wäre das natürlich eine super Sache, das zu Saisonbeginn gesteckte Ziel zu erreichen und nächste Saison wieder in der Landesklasse zu spielen.

Was wäre in Ihrer Mannschaft noch zu verbessern?

Fußballerisch ist das schwer einzuschätzen. Wüsste ich es genau, würden wir jetzt schon daran arbeiten. Wichtig wäre, dass wir in bestimmten Situationen schlauer agieren, keine unnötigen Fouls begehen und ein wenig mehr Disziplin zeigen.

Im Halbfinale des Kreispokals treffen Sie auf den SV Ducherow. Zufrieden?

Alle vier Teams, die im Halbfinale stehen, haben sich das auch verdient. Wir hätten gern ein Heimspiel gehabt, zumal am Herrentag gespielt wird. Mit dem Auswärtsspiel beim SV Ducherow haben wir eine sehr schwere Aufgabe bekommen.

Sie kennen manche Spieler schon seit vielen Jahren. Wie ist Ihr Verhältnis zum Team?

Ich habe zu allen Spielern ein freundschaftliches Verhältnis. Ich bin der Meinung, dass im Amateurfußball der Spaß am Spiel und auch untereinander niemals zu kurz kommen darf. Es ist aber nicht so, dass im Training oder in der Kabine nur rumgealbert wird. Wenn es nötig ist, wird es auch mal lauter. Ich glaube ein richtig harter Hund kann ich nicht sein, und wenn ich ganz ehrlich bin, möchte ich das auch gar nicht.

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