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Usedom Minister will Konzept für Notfalldienst vorstellen
Vorpommern Usedom Minister will Konzept für Notfalldienst vorstellen
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02:20 08.02.2017

Das Ringen der Bürgerinitiative (BI) pro Kreiskrankenhaus um eine Wiedereröffnung der Kinder-, Frauen- und Geburtsheilkunde am Standort Wolgast geht weiter. Auch am Montag versammelten sich neben der Einfahrt zur Klinik wieder rund 50 Personen zur Mahnwache. Am Rande teilte Dr. Brigitte Knappik von der BI mit, dass Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) am 15. Februar in Wolgast erwartet werde, um der BI sein Konzept für eine medizinische Notfallversorgung von Kindern im Kreiskrankenhaus vorzustellen. Glawes Sprecherin Wiebke Wolf bestätigte gestern den Termin.

Die Rede ist von einem Medizinischen Versorgungszentrum und davon, dass Kinderärzte am Krankenhaus Praxisräume beziehen und mehrere Betten für die Notversorgung Minderjähriger aufgestellt werden sollen. Glawe spricht von einem „Lückenschluss zwischen ambulanter und stationärer Versorgung“. Die BI-Forderung nach 24-Stunden-Absicherung mit stationärem Charakter wäre allein mit diesem Konzept aber nicht erfüllt. „Unser Ziel“, so stellte Dr. Knappik klar, „ist eine stationäre medizinische Versorgung von Kindern und Schwangeren.“ Kursierenden Vorschlägen, einen fahrenden Kreißsaal oder gar eine neue Klinik einzurichten, erteilte sie eine Absage.

Knappik informierte weiter, dass die BI die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand auf dem Laufenden halten wolle. Voraussichtlich in der übernächsten Woche solle zu einer Info-Veranstaltung eingeladen werden, während der sowohl das Konzept Glawes als auch jenes der BI der Bevölkerung präsentiert werden solle.

Unterdessen hatte die BI mit Marie le Claire, der neuen Geschäftsführerin des Kreiskrankenhauses Wolgast, bisher keinen Kontakt. Die entsprechenden Entscheidungen lägen zwar beim Ministerium. Das heiße „aber nicht, dass man nicht miteinander reden kann“, so le Claire gestern. Grundsätzlich stehe sie einem Kontakt mit der BI aufgeschlossen gegenüber. In Ansätzen habe Minister Glawe seine Konzeption auch mit der Leitung des Krankenhauses durchgesprochen. Tom Schröter

OZ

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