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Mit „Francesco“ ging es in 16 Sekunden den Berg hinab

Zirchow Mit „Francesco“ ging es in 16 Sekunden den Berg hinab

Das Seifenkistenrennen war einer der Höhepunkte beim Zirchower Kinderfest

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Michael Linde fuhr in der schönsten und schnellsten Kiste.

Quelle: Fotos: Karoline Ploetz

Zirchow. Spiel und Spaß auf der Hüpfburg, auf dem Spielplatz, beim Dosenwerfen, der Tombola oder beim Seifenkistenrennen. Am Sonnabend hatten viele Eltern und Kinder Freude auf dem Zirchower Kinderfest. Das lag auch am anschließenden Seifenkistenrennen: Sieben selbst gebaute Fahrgestelle waren am Start.

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Das Seifenkistenrennen war einer der Höhepunkte beim Zirchower Kinderfest

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Sandra Terhowski besuchte das Kinderfest mit Anna-Lena (6) und Paul-Justin. „Ich habe über Facebook erfahren, wann die Veranstaltung dieses Jahr stattfindet, denn wir sind bereits seit Jahren mit dabei“, erzählt die 33-Jährige aus dem Lieper Winkel. Am liebsten hält sich die Familie bei der Tombola auf, denn dort gibt es großartige Gewinne. Im vergangenen Jahr gewann ihr Sohn den Hauptpreis – ein Gokart und dazu einen Gutschein für Eis.

Am Seifenkistenrennen würde der fünfjährige Paul auch gerne teilnehmen. „Leider bekomme ich so eine Kiste nicht zusammengebaut“, erzählt die zweifache Mutter. Ein Trost ist jedoch der mit gebastelten und gewonnenen Spielzeugen gefüllte Beutel.

Um 17 Uhr begann dann endlich das heiß ersehnte Rennen. Die kleinen Rennfahrer warteten ganz aufgeregt an der Startlinie, bis es los ging. Die Kandidaten wurden nacheinander auf die Startrampe gefahren. Killian Krüger und Leon Iebener waren zwei von ihnen. Beide nahmen mit ihrer Seifenkiste „KiLeon Rakete“ in der Kategorie Doppelsitzer teil und Killian fuhr noch einmal alleine mit dem Mobil. Beide Jungs kommen aus Zirchow und wohnen in der gleichen Straße. So entstand auch ihre Freundschaft.

Benno Krüger, der Vater des zehnjährigen Killians ist nicht nur als Fan seines Sohnes gekommen, sondern gleichzeitig als freiwilliger Helfer bei dem Kinderfest. „Seit Beginn sind wir heute schon dabei und warten schon voller Vorfreude auf das Seifenkistenrennen“, sagt der 48-Jährige. „Wir wollen unseren Titel verteidigen, den wir im vergangenen Jahr gewonnen haben“, erzählt er weiter. Ein Jahr lang haben sie sich wieder vorbereitet. Allerdings nehmen die Jungs schon zum sechsten Mal mit der KiLeon Rakete (das Namensspiel geht auf Killian und Leon zurück) an dem Rennen teil. „Wir verbessern unser Fahrzeug von Jahr zu Jahr“, informiert der Zirchower. Gemeinsam bastelt er mit Leons Vater jedes Jahr weiter und versucht, das Mobil zu verbessern. Dieses Jahr reichte es in der Kategorie Doppelsitzer und in der Alterskategorie von 8 bis 10 jeweils für den zweiten Platz.

Michael Linde nahm ebenfalls an dem Rennen teil. Seit Ende April arbeiteten seine Eltern am „Francesco Bernoulli“, einer Seifenkiste, die den gleichnamigen fiktiven Charakter aus dem Animationsfilm „Cars“ zum Vorbild hat. Der Vater des fünfjährigen Michael kümmerte sich um die Polsterung und den passenden Helm. Die Mutter Anne Linde lackierte und der Schwiegervater arbeitete an den Bremsen und der Lenkung der Kiste. Somit handelt es sich bei „Francesco“ also um ein richtiges Familienprojekt. „Wir hoffen, dass wir in der Kategorie ,schönste Seifenkiste’ gewinnen“, erzählt die 29-jährige Anne Linde. „Durch die Zeitung sind wir auf das Kinderfest und das Rennen gestoßen und haben uns entschieden, das erste Mal daran teilzunehmen“, sagt die junge Mutter aus Dargen.

Das gesamte Kinderfest gefiel der Familie sehr gut und sie nahmen schon an einigen Attraktionen teil, wie z.B. an der Tombola. Auch der Ausblick über Zirchow von der Feuerwehrleiter war ein Höhepunkt. Nach längerer Wartezeit kam es dann zur Siegerehrung und Michael belegte mit seinem „Francesco“ tatsächlich den ersten Platz in der Kategorie der schönsten Seifenkiste und ebenfalls den ersten Platz für die schnellste Kiste. Mit seinem Mobil rollte er den Berg in 16 Sekunden hinab. Somit ist nicht nur ein Traum wahr geworden, sondern gleich zwei.

Karoline Ploetz

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