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Usedom Mit Kampf und Moral verloren
Vorpommern Usedom Mit Kampf und Moral verloren
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00:00 11.03.2013
Patryk Kicinski (r.), hier in einem früheren Spiel, erzielte gegen die Berliner Füchse sieben Tore. Der junge Pole deutete damit sein Potential für die Zukunft an. Quelle: Andreas Dumke

Handball / 3. Liga —

Füchse Berlin II —

HSV Insel Usedom 32:25 (14:12)

„Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Die Jungs haben sich nicht aufgegeben. Sie haben von Anfang bis zum Ende Moral gezeigt und gekämpft. Beim Tabellenführer anzutreten, ist natürlich immer eine undankbare Aufgabe. Doch die Leistung der Mannschaft geht absolut in Ordnung“, zeigte sich Trainer Jens- Peter Teetzen nicht unzufrieden mit dem Auftritt „seines“ HSV Insel Usedom. Begleitet von rund 30 der treuen Fans trat das Inselteam in der Berliner „Lilli-Hennoch-Sporthalle“ fast in Bestbesetzung an. Nur der verletzte Keeper Florian Berndt musste passen. Selbst Todor Ruskov wurde nach seinen Fußproblemen in der Woche wieder rechtzeitig fit.

Mit der Unterstützung der eigenen Fans im Rücken, die fast die Hälfte des Gesamtpublikums bildeten, fanden die Insulaner zunächst gut ins Spiel. Die frühzeitige 3:0 Führung der Berliner wurde schon mit dem 4:4 durch Kicinski egalisiert. Der junge Pole überzeugte mit einem guten Spiel und traf im Verlauf der Begegnung insgesamt sieben Mal. „Da war diesmal zu sehen, dass er eine gute Investition in die Zukunft sein kann“, glaubt Teetzen.

Rund 20 Minuten agierte der HSV auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer aus Berlin, dann hagelte es in schöner Regelmäßigkeit Zeitstrafen. Im Spielverlauf mussten die Gäste ganze 18 Minuten in Unterzahl verbringen.

Die Berliner waren da mit ihren drei Zwei-Minuten-Strafen noch gut bedient. Zur Leistung der beiden Schiedsrichter wollte sich Teetzen aber selbstverständlich nicht äußern.

Die Gastgeber nutzten diese Überzahl natürlich clever aus, sie konnten sich Stück für Stück absetzen. Mit dem 14:12 zur Pause war allerdings noch alles für das Tabellenschlusslicht drin.

Nach dem Seitenwechsel wurde allerdings das ständige Unterzahlspiel zum Hauptproblem. Die Mannschaft konnte dies nicht mehr kompensieren. Der Höhepunkt war dann die Disqualifikation von Teambetreuer Maik Schulze. Vorausgegangen war eine Aktion gegen Patrick Glende, die eigentlich eine klare Rote Karte nach sich ziehen musste. Als es aber noch nicht einmal eine Verwarnung gab, war die Aufregung auf der Usedomer Bank groß und Schulze sah „Rot“.

Bis zur 52. Minute war beim Stand von 27:23 noch alles drin. In der Schlußphase konnten die Berliner die Führung aber weiter ausbauen. Ein Problem zeigte sich bei allem Engagement aber erneut: Weder Wendt noch Kicinski und Nietzel konnten ihre Sieben-Meter im Tor unterbringen. Hier muss die Mannschaft in Zukunft deutlich sicherer werden. „Die Grundvoraussetzungen stimmen. So kommen wir unserem Ziel nahe, die Saison noch zu einem vernünftigen Ende zu bringen“, ist sich Teetzen der Verantwortung gegenüber den Fans bewusst.

Aufstellung HSV: Hintze, Krol; Witt 2, Wendt, Glende 3, Nietzel 2, Gala, Frelek 4/1, Leow 5, Wicht 2, Kicinski 7, Fink, Ruskov

Die Jungs haben sich nicht aufgegeben, sie haben gekämpft.“Jens-Peter Teetzen

Andreas Dumke

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