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Nach den Wildschweinen kommen die Biber

Swinemünde Nach den Wildschweinen kommen die Biber

Swinemünde hat ein neues tierisches Problem / Metallgitter schützen jetzt zahlreiche Buchen vor den Nagern

Swinemünde. Touristen und Bewohner können wieder aufatmen: Einem Wildschwein in der Innenstadt oder im Kurviertel wird man so schnell hier nicht mehr begegnen. Die Behörden von Swinemünde versichern, dass die jüngste Fang-Aktion erfolgreich war. Die Wildschweine werden weit weg von Usedom gebracht. Ein Fachunternehmen habe insgesamt 30 Tiere gefangen.

„Es gab ein massives Problem mit ihnen, da die Wildschweine auf der Promenade lebten und bei der Nahrungssuche bis ins Stadtzentrum kamen. Bei solchen Wetterbedingungen und der guten Nahrungszugänglichkeit konnte eine Bache drei Würfe in einem Jahr haben“, erklärt der stellvertretende Präsident von Swinemünde, Pawel Sujka.

Das Wildschweinproblem betraf nicht nur Swinemünde. Die meisten Städte in Polen werden davon geplagt. Der Grund: Vor ein paar Jahren wurde der Abschuss dieser Tiere reduziert. Das Ergebnis war, dass die Wildschweinpopulation außer Kontrolle geraten ist. Im Einklang mit den Empfehlungen der EU sollten in Polen 135 500 Wildschweine leben, es sind aber etwa 245 000 Tiere. Allein nur aus der Umgebung Stettins sollen etwa 1000 Wildschweine weggebracht werden.

Inzwischen hat die Stadt aber ein neues Problem – die Biber. Die Tiere begannen die Bäume an der Uzdrowiskowa-Straße zu zerstören. Gefährdet waren etwa 70 Buchen. Um sie zu schützen, wurde ein Metallgitter angebracht. In den nächsten drei Jahren sollen in Westpommern etwa 800 Biber geschossen werden. In Polen steht der Europäische Biber teilweise unter Artenschutz. Das Abfangen oder der Abschuss ist nur in Gebieten mit besonders schweren Schäden, die durch diese Tiere verursacht werden, erlaubt. Radek Jagielski

OZ

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