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Neue Asylbewerber: Anwohner befürchten Krawall

Anklam Neue Asylbewerber: Anwohner befürchten Krawall

In der Anklamer Südstadt (Vorpommern-Greifswald) könnten die Ausländer, die dort ab dem 20. Juli untergebracht werden, mit Neonazis zusammentreffen.

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Die Bewohner der Anklamer Südstadt (Vorpommern-Greifswald) befürchten Krawall und Randale, wenn neue Asylbewerber in ihre Nachbarschaft ziehen. Bürgermeister Michael Galander (Initiativen für Anklam) versuchte bei einer Infoveranstaltung, die Gemüter der etwa 100 Anwesenden zu beruhigen.

Quelle: ALEXANDER MÜLLER

Anklam. Die Bewohner der Anklamer Südstadt (Vorpommern-Greifswald) befürchten Krawall und Randale, wenn neue Asylbewerber in ihre Nachbarschaft ziehen. Bei einer Inforveranstaltung am Dienstagabend äußerten sie ihre Angst, dass sich die Lage in dem Problemviertel weiter zuspitzen könnte. „Ausgerechnet wo die Neonazis ihre Parolen verbreiten, sollen nun Ausländer wohnen. Wer hilft uns, wenn hier nachts Mord und Totschlag herrscht?“, fragte eine Anwohnerin.

Bürgermeister Michael Galander (Initiativen für Anklam) versuchte, die Gemüter der etwa 100 Anwesenden zu beruhigen. „Wir müssen alles dafür tun, diese Menschen aus Krisengebieten zu unterstützen und zu integrieren“, sagte er. Die Verwaltung habe die Rigaer Straße ausgewählt, weil dort viele Wohnungen leer stünden.

In Anklam müssen ab dem 20. Juli bis zu 30 weitere Asylbewerber aufgenommen werden. Weil in dem bestehenden Heim alle Betten belegt sind, sollen die Neuankömmlinge in gewöhnliche Wohnungen in der Rigaer Straße einquartiert werden. Der Stadtteil gilt als sozialer Brennpunkt. Viele Menschen leben von Hartz-IV, laut den Anwohnern vergeht kaum eine Nacht ohne Radau.

 

OZ

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Im sozialen Brennpunkt Südstadt sollen 30 neue Asylbewerber untergebracht werden. Anwohner wehren sich dagegen.

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