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Usedom Neue Ausstellung über Gesichter eines Bombenangriffes
Vorpommern Usedom Neue Ausstellung über Gesichter eines Bombenangriffes
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16:35 12.03.2016
Stefani Krüger aus Stapelfeld schaut sich die Bilder in der neuen Ausstellung an. Sie verlor bei dem Bombenangriff auf Swinemünde ihren Schwager. Quelle: Henrik Nitzsche
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Kamminke

„Wir hatten Todesangst und haben nur gebetet“, sagt Herbert Weber aus Iserlohn. Er hat als 14-Jähriger den Bombenangriff auf Swinemünde am 12. März 1945 überlebt. Gesichter dieser Tragödie, die tausende Tote forderte, werden seit Sonnabend in einer Ausstellung auf der Kriegsgräberstätte Golm gezeigt.

Im Anschluss an die Eröffnung fand eine Gedenkfeier zum 71. Jahrestag der Bombardierung statt. Schätzungen gehen davon aus, dass sich in der 26 000 Einwohner zählenden Stadt zum Zeitpunkt des Angriffs rund 70 000 Menschen befanden. 6000 bis 10 000 Menschen seien bei dem Angriff ums Leben gekommen. Viele von ihnen wurden in den Tagen nach der Bombardierung auf dem Golm in Massengräbern beerdigt. Der Golm ist die größte Kriegsgräberstätte in Mecklenburg-Vorpommern.

Von Nitzsche, Henrik

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