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Usedom Neue Führung bei Edis: Axel Mesing sagt Adieu
Vorpommern Usedom Neue Führung bei Edis: Axel Mesing sagt Adieu
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00:01 08.12.2017
Vor dem e.dis-Standort in Wolgast: Axel Mesing (m.), Regionalbereichsleiter MV bei der e.dis Netz GmbH, mit seinem Nachfolger Holger Iffland (l.) und Eric Wulf, Abteilungsleiter Netzkundenbetreuung. Quelle: Foto: Tom Schröter

Bei der e.dis Netz GmbH geht mit Axel Mesing zum Jahresende ein bekanntes Gesicht von Bord. Über Jahrzehnte arbeitete der heute 61-Jährige in verschiedenen leitenden Positionen des regionalen Energieversorgers. Gestern lud der gebürtige Wolgaster lokale Wegbegleiter und Freunde ins Kundencenter am Hasenwinkel zu einer lockeren Abschiedsrunde, bei der er sein Berufsleben kurz Revue passieren ließ.

Mesing, Jahrgang 1956, der einst Schiffselektrikers mit Abitur auf der Peene-Werft lernte und nach seinem Wehrdienst dort auch zwei Jahre in dem Beruf arbeitete, studierte ab 1978 Elektrotechnik an der Technischen Universität Magdeburg. Als Diplom-Ingenieur war er ab 1. März 1983 beim Energiekombinat Rostock als Ingenieur für Verteilung beschäftigt. 1984 übernahm er den Meisterbereich Heringsdorf, zu dem sich bald auch die Bereiche Greifswald und Greifswald-Land gesellten. „Der Dienstsitz war in Greifswald. Nach Heringsdorf fuhr ich mit dem Dienstwagen oder mit dem Bus – mit Umsteigen in Wolgast“, erzählt er.

Als Bereichsleiter der späteren HEVAG weihte Mesing 1997 das Wolgaster Kundencenter ein – nach Grimmen und Bergen das dritte seiner Art. Der Zuständigkeitsbereich des künftigen Ruheständlers wuchs stetig – erst war er für den Regionalbereich Vorpommern und zum Schluss für den Regionalbereich MV der e.dis zuständig, der die früheren Bezirke Rostock und Neubrandenburg umfasst und 330 Mitarbeiter zählt.

Nach der Wende erlebten Axel Mesing und sein Team eine aufregende Zeit. „Rund 70 Prozent unseres alten Anlagenbestandes wurden erneuert; außerdem kamen viele zusätzliche Anlagen hinzu“, berichtet der heutige Greifswalder. Im Bereich Niederspannung befänden sich inzwischen rund 95 Prozent der Leitungen als Kabel unter der Erde. „Zur Wendezeit machten die Freileitungen noch etwa die Hälfte aus“, so Mesing. Im Mittelspannungssektor betrage der Erdkabel-Anteil mittlerweile zirka 50 Prozent.

Der regionale Stromverbrauch hingegen sei im Laufe der Jahre in etwa konstant geblieben. Erzielte Einsparungen seien durch die Anschaffung von immer mehr Elektrogeräten in den privaten Haushalten wettgemacht worden. „Die Anwendungen im Strombereich“, da ist sich Mesing sicher, „ werden immer größer und innovativer. Bald wird auch die Anzahl an Elektroautos und an Ladestationen deutlich zunehmen.“ Nun will der Hansestädter den Ruhestand genießen. Fünf Enkel, Mischlingsrüde Spike und acht Bienenvölker auf seinem Freizeithof in Kagenow sind zu umsorgen. Wobei: „Das Imkern macht meine Frau Renate. Ich bediene nur die Elektro-Honigschleuder.“

Tom Schröter

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