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Usedom Neue Hinweisschilder für den Usedomer Norden
Vorpommern Usedom Neue Hinweisschilder für den Usedomer Norden
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00:00 03.05.2016
Peenemünde

Rechtzeitig vor Beginn der Fahrradsaison wurden im Norden der Insel Usedom neue Informationsschilder aufgebaut. Entlang des Radweges zwischen Karlshagen und Peenemünde haben jüngst Mitarbeiter der Bundesforst im Auftrag der gemeinnützigen Tochter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der DBU Naturerbe GmbH, fünf dieser robusten Tafeln mit Edelstahlrahmen fachgerecht errichtet. Die neuen Info-Tafeln, die jetzt sowohl im Bereich der Peene-Wiesen als auch im Waldgebiet Peenemündes Auskunft geben, beantworten Fragen über das Gebiet, das das nationale Naturerbe umfasst oder welche Tier- und Pflanzenarten dort ihren Lebensraum finden.

Revierleiter Uwe Wobser vom Bundesforstbetrieb Vorpommern-Strelitz weist aber auf eine Problematik hin, die zumeist in ihrer Gefährlichkeit unterschätzt wird: „Teile der Naturerbeflächen sind aufgrund ihrer militärischen Vergangenheit munitionsbelastet. Wir möchten Besucher daher bitten, auf den Wegen zu bleiben.“ Darüber hinaus, so Wobser weiter, sei es für Wildtiere und bestimmte seltene Pflanzen wichtig, dass Spaziergänger ihre Hunde anleinen.

Die ehemals militärisch genutzte Fläche von etwa 2000 Hektar zeichnet sich durch besondere Lebensräume wie verschiedene Küstendünen, Brüche und Feuchtwiesen aus. Sie ist seit 2011 Teil des so genannten „Nationalen Naturerbes“.

Eine Karte auf den neu errichteten Tafeln stellt die Naturerbefläche mit empfohlenen Rad- und Wanderwegen dar. Auch die einzelnen Standorte sind auf den 130 mal 180 Zentimeter großen Tafeln eingezeichnet, sodass sich der Besucher einen guten Überblick über seinen Standort und die Umgebung verschaffen kann.

Bei den ausgezeichneten Wegen handelt es sich um Routen, die die DBU-Tochter gemeinsam mit Bundesforstmitarbeitern und örtlichen Behörden abgestimmt hat. Sukzessive würden jetzt Naturerbe-Entwicklungspläne erarbeitet, so die Informationen von DBU-General-sekretär Dr. Heinrich Bottermann, in denen die geplanten Maßnahmen und die Besucherlenkung in den nächsten zehn Jahren festgehalten werden. „Die Wegeführung wird in diesem Zusammenhang noch einmal mit den Akteuren vor Ort diskutiert und gegebenenfalls angepasst“, erläuterte Bottermann.

Seitdem die DBU die Peenemünder Flächen übernommen hat, sind bereits einige Veränderungen bezüglich ihrer Nutzung realisiert worden. So hat die Bundesstiftung im Inselnorden die Jagd mit bleihaltiger Munition verboten. Grund: Fast jeder vierte Seeadler ist deutschlandweit an einer Bleivergiftung verendet. Ferner findet die Jagd im Inselnorden nur noch an 50 Tagen im Jahr statt. Und zwar mit effektiven Methoden, die in kurzer Zeit eine hohe Abschussquote ermöglichen und somit den jährlichen Jagddruck deutlich verringern. Die Jagdausübung wird generell nur noch außerhalb der Paarungs-, Brut-, Setz- und Rastzeiten durchgeführt.

Von Stefan Brümmer

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