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Usedom Neue Kurdirektorin: Zinnowitz soll blumiger werden
Vorpommern Usedom Neue Kurdirektorin: Zinnowitz soll blumiger werden
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00:00 27.04.2017

Mit reichlich neuen Ideen und Vorhaben, Optimismus und der Hoffnung, auf der Insel schnell ganz und gar heimisch zu werden, startet Christine Beyer per 1.

Mai in ihren Job als Zinnowitzer Kurdirektorin. „Das Ostseebad wird blumiger werden“, lässt sie schon mal eines ihrer Projekte, das bereits in wenigen Wochen umzusetzen sei, anklingen. Die 40-Jährige, aus Krefeld stammende Marketingfachfrau ist über ihre Entscheidung und die der Gemeinde glücklich. „Ich glaube, ich bin hier absolut richtig, die ersten zwei Monate, in denen ich mit Frau Schillinger noch vieles gemeinsam besprechen konnte, haben mir das deutlich gemacht“, sagt die Blondine. Schon die Ausschreibung der Stelle habe sie im vergangenen Jahr so sehr gereizt, dass es nun einfach toll sei, den Job tatsächlich antreten zu können.

Erfahrung bringt Christine Beyer, die ihren jüngsten runden Geburtstag schon auf Usedom gefeiert hat, unter anderem aus dem Stadtmarketing mit, für das sie in Viersen und Schwelm in Nordrhein-Westfalen mehr als acht Jahre lang verantwortlich war. Jetzt bekommt sie – die Ausschreibung dafür läuft noch bis 12. Mai – außerdem einen Marketingfachmann (oder eine -fachfrau) dazu, so dass die Arbeit in diesem Bereich insgesamt „auf professionelle Füße“ gestellt werde. Dazu gehöre für sie in besonderer Weise auch Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Ein einheitlicher Auftritt des Ostseebades mit dem neuen Logo, mehr Veranstaltungen, darunter auch solche auch für Kinder, und eine noch stärkere Belebung von Konzertmuschel und Strand will sie gern schon in dieser Saison anpacken.

Hervorhebenswert auch diese Idee: „Wir brauchen gemeinsame Workshops mit den Hoteliers, Strandkorbvermietern und all jenen, die Service für unsere Gäste anbieten.“ Zusammenrücken gelingt ja vielleicht schon beim gemeinsamen Anbaden Mitte Mai, bei dem die neue Kurdirektorin und Gemeindevertreter aktiv dabei sein wollen. Dennoch weiß sie sich einig mit Bürgermeister Peter Usemann, dass es gelte, einen schwierigen Spagat hinzubekommen. „Einerseits viele Zielgruppen als Urlauber anzusprechen und andererseits auch für alle Einwohner da zu sein“, erklärt das Ortsoberhaupt. Der jüngste Frühjahrsputz mit etwa 100 Teilnehmern habe für erfolgreiches bürgerschaftliches Engagement Maßstäbe gesetzt.

Monika Schillinger (65), die der Kurverwaltung nach 18 Jahren an der Spitze nun zum Monatsende Ade sagt, hat diese Arbeit „in einem wunderbaren Ort zwischen Ostsee und Achterwasser“ immer sehr viel Spaß gemacht. „Dennoch freue ich mich jetzt auf mehr Zeit für meine Familie, für Freunde und für mich selbst, auf Reisen und all das, was in der Vergangenheit mitunter zu kurz kam“, schaut sie gut gelaunt in die nahe Zukunft. Neben der täglichen Arbeit mit den Kollegen und für die Urlauber waren auch zahllose Abende für dienstliche Verpflichtungen zu reservieren. Ihre Überzeugung, dass es mit Zinnowitz weiter gut voran gehe, gründet auch auf den „gemeinsamen acht Wochen der Einarbeitung meiner Nachfolgerin“, gibt sie zu Protokoll.

Steffen Adler

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