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Usedom Neue Tafel weist den Hanseatenweg
Vorpommern Usedom Neue Tafel weist den Hanseatenweg
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00:00 28.08.2018
Ahlbeck/Lübeck

An der deutsch/polnischen Grenze bei Ahlbeck informiert nun eine zweisprachige Tafel über eine der längsten Wanderrouten entlang der Ostseeküste: Der sogenannte „Hanseatenweg“ führt von Hamburg aus über Rostock und Greifswald bis nach Stettin. Der etwa 80 Kilometer lange Wegeabschnitt von Greifswald über Usedom nach Swinemünde gilt als Alternativroute.

Die neue Informationstafel am „Hanseatenweg“ in Ahlbeck. Quelle: Foto: Henrik Nitzsche

Das Konzept für diesen europäischen Wanderweg war bereits im Jahr 2000 vom Landesverband Schleswig-Holstein der NaturFreunde Deutschlands entwickelt worden. Unter Regie des NaturFreunde-Regionalverbands Nord wurde es schrittweise Realität. Die Infotafel bei Ahlbeck vermittelt Wanderern und Fahrradtouristen aus Polen und Deutschland grundsätzliche Informationen über das Projekt. Das soll den sanften Tourismus fördern und einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten.

In Deutschland sind mit dem Streckenabschnitt von Hamburg bis zur polnischen Grenze bei Blankensee und der Alternativstrecke von Greifswald bis zur polnischen Grenze bei Ahlbeck bereits 570 Kilometer der Gesamtstrecke realisiert. Erkennbar ist der Weg anhand eines Logos, das eine Hansekogge zeigt. Zwei Broschüren geben Auskunft über seinen Verlauf. Sie enthalten Informationen über Kultur und Natur und geben Hinweise auf Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten und den Öffentlichen Nahverkehr.

„Der Hanseatenweg bietet Anreize, sich mit der Geschichte der Hanse und der Hansestädte zu befassen und so die Kenntnisse über die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung der Hanse und ihre Bedeutung für die heutige Europäische Union zu vertiefen“, macht Horst Bölter vom Regionalverband Nord der Naturfreunde Deutschlands deutlich. Die neue zweisprachige Informationstafel sei bereits die dritte ihrer Art im Kreis Vorpommern-Greifswald. Eine vierte und vorerst letzte solle noch in diesem Jahr in Wolgast aufgestellt werden. „Damit wären die auf deutscher Seite geplanten Maßnahmen abgeschlossen. Nun liegt es an der polnischen Seite, die Ausschilderung des Weges fortzusetzen“, so Bölter. Bereits im September 2009 gab es dazu in Stettin ein Gespräch mit Vertretern der dortigen Stadtverwaltung. Der Entwurf der Informationstafel wurde ohne Änderungswünsche akzeptiert. Die Hansekogge soll auch in Polen das Logo für den „Hanseatenweg“ sein und dort den Schriftzug „Trasa Hanseatika“ erhalten. Die Stadt Stettin hat die Unterstützung des Projektes im Rahmen ihrer Möglichkeiten zugesagt.

Nach diesen positiven Erfahrungen sind die Naturfreunde auch von der Realisierung des „Hanseatenweges“ auf der Alternativstrecke Greifswald - Koszalin (Köslin) über Swinemünde überzeugt. Als nächstes möchten sie Kontakt zur Stadt Swinemünde aufnehmen und ihr Projekt dort vorstellen. Die Naturfreunde setzen dabei auf die Unterstützung durch die Gemeinde Heringsdorf, Touristiker und den Landkreis.

Kurt Ruse

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