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Usedom Neuer Park entsteht in Swinemünde
Vorpommern Usedom Neuer Park entsteht in Swinemünde
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00:00 26.02.2013
Solche Elemente sind im Park vorgesehen. Grafik: Stadt Quelle: polen
Swinemünde

Janusz Zmurkiewicz, Präsident der Stadt Swinemünde, hat mit dem Vorsteher der Woiwodschaft Westpommern eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach beide Vorhaben teilweise mit EU-Geldern finanziert werden können. Der neue Markt soll den einstigen Grünen Markt an der Grunwaldzka Straße ersetzen. Bei einer öffentlichen Umfrage wurde festgestellt, dass die Bewohner nichts gegen Märkte in Swinemünde haben — lediglich am Erscheinungsbild sollte sich etwas ändern. „Der neue Markt entsteht in der Nähe des jetzigen. Sowohl die Händler wie auch die Käufer werden dort komfortablere Verhältnisse vorfinden“, kündigt Stadtsprecher Robert Karelus an.

Die zweite Investition, die aus den EU-Mitteln finanziert wird, ist ein neuer Freizeit-und Erholungspark, der zwischen der Malczewskiego und Matejki Straße entsteht. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man schon im Juni den Park nutzen. Er soll aus einem Spielplatz und einem Basketballspielfeld bestehen. Dazu gibt es viel Grün und acht kleine Architektur-Elemente. Insgesamt werden 1,5 Hektar Fläche bewirtschaftet. Der Park wird nicht nur den Bewohnern der umliegenden Wohnblöcke dienen, sondern auch Besuchern des nahegelegenen Hotels „Hampton by Hilton“.

Das Unternehmen „Pleneria“ aus Wolomin bei Warschau bot den niedrigsten Preis bei der Ausschreibung — knapp über 400 000 Euro.

Um die Maßnahme finanzieren zu können, wird die Stadt eine zinsgünstige Anleihe (vom Jessica Fonds des Regionalen Operationsprogramms der Woiwodschaft Westpommern) in Höhe von über 700 000 Euro erhalten. „Das ist zwar nur eine Anleihe, aber zu attraktiven Konditionen, einem sehr niedrigen Zinssatz und die Rückzahlung ist über sieben Jahre verteilt. Um sie zu erhalten, musste die Stadt zwei wichtige Voraussetzungen erfüllen. Als erstes muss ein lokales Revitalisierungsprogramm erarbeitet werden, zweitens muss dieser Baupläne für einen städtischen Markt samt Infrastruktur enthalten“, so Robert Karelus. Die Anleihe soll von den Händlern zurückgezahlt werden. Die Raten sind in den Gebühren enthalten, die die Stadt in Rechnung stellt. Der Präsident von Swinemünde verheimlicht aber auch nicht, dass er auf die gleiche Art das Problem auf dem Grenzmarkt lösen will. In diesem Fall hängt es jedoch von der Einigung mit den Kaufleuten ab.

Von den EU-Mitteln wird auch das Unternehmen Techagra Gebrauch machen, das das ehemalige Krankenhaus an der Promenade zu einem Erholungs- und Konferenzhotel mit Wellness-und Spabereich umwandeln will. Das Projekt soll im Sommer 2014 abgeschlossen sein. Das Unternehmen investiert rund 3,5 Millionen Euro. In diesem Fall wird die Finanzierung aus dem EU-Fonds eine Million Euro betragen.

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OZ

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