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Usedom Neuer Zoff in Heringsdorf: Sondersitzung ohne Petersen
Vorpommern Usedom Neuer Zoff in Heringsdorf: Sondersitzung ohne Petersen
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00:00 19.04.2013
Helmut Friedrich
Heringsdorf

„Das ist eine wichtige, uns am Herzen liegende Angelegenheit, bei der sich einige Vertreter ungenügend informiert fühlen“, begründet Friedrich den Termin. Ihr Kommen zugesagt hätten mit Staatssekretär Rudolph aus dem Wirtschaftsministerium, Pomerania-Chef Heise sowie einem Vertreter des Sanierungsträgers „alle wichtigen Partner“, um über Fördermittel, Baugenehmigungen und Termine Auskunft zu geben.

Dumm nur, dass ausgerechnet Bürgermeister Lars Petersen, den mit Friedrich und den Antragstellern (Wolin, Saupe, Krüger, Wehrmann, Heilmann und Wiedemeyer) bekanntlich nicht gerade eine politische Freundschaft verbindet, verhindert ist. Er habe als gewählter Delegierter am Städte- und Gemeindetag in Frankfurt/Main teilzunehmen, ließ er gestern wissen. Und: Petersen hält den Termin ohnehin — nur zwei Tage vor der nächsten regulären Sitzung — für „unnütz und kostenverursachend.“ Die Verwaltung habe alle Hausaufgaben erledigt. Ihn irritiert wohl auch, dass am 23. April ferner über die Zukunft der Modeveranstaltung Usedom Baltic Fashion debattiert werden soll. Auch dazu gehen die Meinungen bekanntlich auseinander. Petersens Bitte, den zusätzlichen Beratungstermin zu verschieben, sei von Friedrich abgelehnt worden, hieß es.

Der wiederum pocht auf das Recht und die Pflicht der gewählten Volksvertreter, sich in solch wichtigen Fragen wie jener der Schullandschaft uneingeschränkt zu engagieren. „Für Herrn Petersen ist es doch eine Frage des Ermessens, wo er die Priorität setzt: in Frankfurt oder Heringsdorf“, sagt Friedrich. Voraussichtlich nimmt Petersens Stellvertreterin an der Sitzung teil.

Steffen Adler

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