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Usedom Neues Gerätehaus für Peenemünder Wehr
Vorpommern Usedom Neues Gerätehaus für Peenemünder Wehr
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06:36 25.03.2014
Noch quält sich das alte Tanklöschfahrzeug der Peenemünder Feuerwehr ins kleine Gerätehaus. Bald soll die Wehr ein neues Domizil bekommen. Quelle: Henrik Nitzsche
Peenemünde

Baustellen gehören zum Ortsbild in Peenemünde. Die Hafenpromenade wird gegenwärtig saniert, einer der Wohnblöcke in der Hauptstraße ebenfalls. Bald könnte schon eine weitere Baustelle dazu kommen: Die Gemeinde will für die Freiwillige Feuerwehr ein neues Gerätehaus bauen. Kosten: rund 750 000 Euro.

„Ursprünglich wollten wir das bestehende Gerätehaus vergrößern und sanieren. Mit Blick auf die weitere Entwicklung Peenemündes haben wir uns nun für einen Neubau entschieden“, sagt Bürgermeister Rainer Barthelmes und bezieht sich auf den Masterplan 2020. Dieser beinhaltet mehrere Großprojekte, wie den Gesundheitspark, das Hafenquartier, das Angelcamp oder den Energiepark. „Da kommt auf unsere Feuerwehr einiges zu. Wir brauchen eine schlagkräftige Mannschaft, sonst werden Baugenehmigungen nicht mehr erteilt, weil die Feuerwehr den Brandschutz nicht mehr gewährleisten kann“, so Barthelmes.

Das neue Gerätehaus soll neben den Wohnblöcken in der Hauptstraße — gegenüber dem Sauerstoffwerk — errichtet werden. Mit der Planung wurde die Trassenheider Usedom Projektentwicklungsgesellschaft (UPEG) beauftragt. „Ein Vorentwurf liegt bereits vor“, sagt UPEG-Geschäftsführer Klaus Lange. Geplant ist ein Gebäude mit zwei Fahrzeughallen sowie einem Sozialtrakt. „Mit einer Option für eine dritte Fahrzeughalle“, so Lange. Denn die Peenemünder Feuerwehr, die bislang als Wehr mit Grundausstattung geführt wird, dürfte angesichts der Entwicklung des Ortes schon bald als Stützpunktfeuerwehr eingestuft werden. „Da brauchen wir auch genug Kräfte, um die Tagbereitschaft abzusichern“, sagt Wehrführer Eberhard Lehmann. Gegenwärtig sind es 18 Mitglieder, die über ein Tanklöschfahrzeug und einen Transporter verfügen.

Hoffnung nährte bei ihm Anfang des Jahres das Ergebnis eines Treffens zwischen Vertretern der Gemeinde, der Feuerwehr und Gewerbetreibenden. „Von den Firmen haben sich fünf Mitarbeiter gemeldet, die bei uns mitmachen. Darunter sind drei ausgebildete Feuerwehrmänner. Die anderen beiden werden im April ausgebildet“, kündigt Lehmann an. Im Ernstfall stünden der Peenemünder Wehr dann am Tag neun Einsatzkräfte zur Verfügung.

Doch bevor die Männer um Eberhard Lehmann ins neue Haus umziehen dürfen, muss das Nordamt noch einige Hausaufgaben erfüllen. Denn für den Ausbau des alten Gerätehauses war der Fördermittelantrag bereits fertig. Der muss nun für den Neubau des Gerätehauses umgeschrieben werden. Ohne eine Förderung aus Schwerin sei der Neubau aber nicht machbar, weiß die Verwaltungschefin des Nordamtes, Kerstin Teske. „Wenn wir in diesem Jahr die Planung hinbekommen, könnten wir 2015 vielleicht in die Förderung rutschen“, hofft sie. Für so eine Investition würden sich Land, Kreis und Gemeinde die Baukosten teilen.

Gegen den Ausbau des alten Gerätehauses in der Museumsstraße, das längst nicht mehr den heutigen Anforderungen genügt, sprach das zu kleine Grundstück. „Da hatten wir kaum noch Erweiterungsmöglichkeiten und große Probleme mit Abstandsflächen“, so Planer Lange. Der geringe Stauraum vor der 1952 gebauten Fahrzeughalle und der kleine Parkplatz brachten der Gemeinde in der Vergangenheit immer wieder Kritik von der Feuerwehrunfallkasse ein.



Henrik Nitzsche

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