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Usedom Neues Recht: Stadt muss Blitzer abschaffen
Vorpommern Usedom Neues Recht: Stadt muss Blitzer abschaffen
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00:00 22.03.2016

Polnische Stadt- und Gemeindewachen dürfen keine Blitzgeräte mehr verwenden. Das regelt eine ab 2016 geltende Rechtsvorschrift, die nach einem kritischen Bericht der Obersten Kontrollkammer (NIK) eingeführt wurden. Der Vorwurf: Die Blitzgeräte der Selbstverwaltungen haben die Sicherheit auf den Straßen nicht erhöht und waren nur eine einfache Möglichkeit, Geldstrafen zu verhängen.

In Swinemünde verwendete die Stadtpolizei zwei Blitzgeräte; unter anderem an der BP-Tankstelle nahe der Kreuzung der Nationalstraße Nr. 3 mit der Ku Morzu Straße. Die Stadtwache besaß ein mobiles Blitzgerät. Beide sind jetzt nutzlos. Die Einnahmen aus den Strafgeldern waren allerdings gering. 2012 betrugen sie 100 000 Zloty.

Die fehlenden Blitzer bedeuten nicht, dass Fahrer jetzt fahren können wie sie wollen. Die Polizei macht weiterhin Geschwindigkeitskontrollen. „Wir verfügen über drei mobile Blitzgeräte und Autokameras in Streifenwagen“, sagt Beata Olszewska von der Stadtpolizeizentrale in Swinemünde.

Seit kurzem müssen Fahrer besonders zwischen Swinemünde und Stettin vorsichtig sein. Zwischen Babigoszcz und Gniazdowo wurde eine moderne Messgeschwindigkeitsanlage installiert. An den Enden eines 4500 Meter-Abschnitts befinden sich Geräte, die die Fahrgeschwindigkeit berechnen. Verstöße werden mit Strafzetteln geahndet.

Laut Polizeistatistiken kam es im Jahr 2015 auf den Straßen von Westpommern zu 1280 Unfällen. 2014 waren es 141 mehr. Im Jahr 2015 kamen 124 Personen und im Jahr zuvor 147 Personen bei Unfällen ums Leben.

Von Radek Jagielski

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