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Neuhof: Kletterturm mit neuem Fundament

Heringsdorf Neuhof: Kletterturm mit neuem Fundament

Freigabe im Wohngebiet verzögert sich, weil TÜV den nicht ausreichenden Fallschutz bemängelte

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Ein Mitarbeiter der Firma Sengbusch ist im Wohngebiet derzeit dabei, das alte Fundament zu entfernen.

Quelle: Foto: Dietmar Pühler

Heringsdorf. Gerüchte schießen ins Kraut, dass die Gemeinde kein Geld für den TÜV hätte, um ein Klettergerüst im Heringsdorfer Wohngebiet „Im Seefeld“ freizugeben.

Vielmehr wäre Geld da, das Spielgerät wieder abzubauen. Bürgermeister Lars Petersen bestätigt, schon viele besorgte Anrufe erhalten zu haben, gibt aber zu verstehen, dass an den Spekulationen rein gar nichts dran ist.

Tatsache sei, dass ein Subunternehmen des Spielgeräteherstellers Huck mit dem Aufbau des Vogelnestbaumes beauftragt wurde, jedoch das Betonfundament dafür nicht tief genug gegründet hat. Deshalb sei der Fallschutz nicht ausreichend und in Folge dessen hätte der TÜV die Prüfplakette verweigert. Der Kletterturm mit mehreren Körben stand deshalb mehrere Wochen eingerüstet, damit er nicht benutzt werden konnte.

Nun geht es voran. Die Gemeinde hat nach einer Ausschreibung den Auftrag an die Bansiner Firma Sengbusch vergeben, den Vogelnestbaum abzubauen, das alte Fundament zu entfernen und das Spielgerät entsprechend der Vorgaben neu zu gründen. Wie Martin Sengbusch, der gestern mit dem Rückbau beschäftigt war, mitteilte, waren nur 23 Zentimeter Grobsand über dem Fundament, 40 müssten es jedoch sein.

In dieser Woche soll das neue Fundament geschüttet werden. Danach benötige der Beton 28 Tage, um auszuhärten. Sengbusch geht davon aus, dass das Seilspielgerät Mitte September freigegeben wird. Die Gemeinde muss laut Bürgermeister rund 12 000 Euro für das reine Spielgerät zahlen, also ohne die Aufbaukosten. Für den Ab- und Neuaufbau fallen ebenfalls 12000 Euro an, die der Firma Huck in Rechnung gestellt werden. Aufgrund der Mängel wurde bisher noch keine Zahlung ausgelöst, betont Lars Petersen.

Dietmar Pühler

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