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Usedom Nur „Taps“ darf in Herrchens Dienstzimmer
Vorpommern Usedom Nur „Taps“ darf in Herrchens Dienstzimmer
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00:01 03.08.2016

Für viele Tierliebhaber ist der Hund der beste Freund des Menschen. Er gehört zur Familie, schläft neben dem Bett vom Herrchen, dreht sich nach dem Spaziergang auf dem heimischen Wollteppich, und manche nehmen ihn auch mit zur Arbeit. Doch ist das erlaubt? In öffentlichen Gebäuden wie zum Beispiel von Ämtern nicht – das besagen die Hausordnungen. Die Ausnahme der Region besteht in Heringsdorf.

In Ahlbeck gehört „Taps“, der Rüde von Bürgermeister Lars Petersen (CDU), zum Alltag der Rathausmitarbeiter. „Jeder Hundehalter ist für sein Tier verantwortlich. Und wenn der Hundehalter meint, dass sein Tier gut erzogen ist und die Arbeit der Kollegen nicht beeinträchtigt, dann kann das Tier mit ins Büro kommen“, erklärt Rathaus-Jurist Marcus Strömich auf Nachfrage. In der Hausordnung ist das nicht geregelt. „Dies muss der gesunde Menschenverstand entscheiden“, sagt er.

In einem kürzlich veröffentlichen Leserbrief hieß es, dass von „Taps“ Mobiliar im Rathaus anfressen würde. Diesem Vorwurf widerspricht der Bürgermeister. Außerdem sei „Taps“ nicht der einzige Hund, der tagsüber im Rathaus weilt. „Auch der Dackel vom Hausmeister ist oft im Rathaus“, sagt Petersen. „Ich kann den Mitarbeitern das nicht verbieten, wenn der Bürgermeister selbst einen Hund hat“, sagt Petersen. Aber es gebe eine Bedingung, damit die Harmonie im Haus erhalten bleibt. „Jeder, der während der Arbeitszeit mit dem Hund Gassi geht, muss sich bei der Stechuhr auschecken und die Zeit nacharbeiten“, erklärt das Gemeindeoberhaupt.

Im Amt Usedom Nord sind Hunde verboten. „Am Eingang steht ein Schild, dass Tiere aller Art nicht erlaubt sind. Diese Regelung haben wir getroffen“, erklärt die leitende Verwaltungsbeamtin Kerstin Teske.

Auch im Süd-Amt herrscht striktes Hundeverbot. „Das versteht sich doch von selbst, dass keine Hunde erlaubt sind. Es ist auch eine Frage der Hygiene. Wenn zum Beispiel Besucher auf Hunde allergisch reagieren, ist das nicht gut“, betont Amtsvorsteher Karl-Heinz Schröder (CDU).

Auch in allen Verwaltungsgebäuden des Landkreises Vorpommern-Greifswald ist es untersagt, Haustiere am Arbeitsplatz zu halten. „Der Arbeitnehmer hat keinen rechtlichen Anspruch darauf, Haustiere mit ins Büro zu nehmen. Zudem könnten Kollegen durch Allergien oder Angst beeinträchtigt werden“, begründet Kreissprecherin Anke Radlof die Entscheidung.

Im Wolgaster Rathaus bringt kein Mitarbeiter seine Haustiere mit zur Arbeit. „Bisher gab es noch keine Nachfrage“, erklärt Rathaus-Mitarbeiter Olaf Hennings.

Hannes Ewert

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