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Usedom OZ-Ball — das ist feiern, reden und gut essen
Vorpommern Usedom OZ-Ball — das ist feiern, reden und gut essen
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00:20 29.02.2016

Heringsdorf Man nehme einen Festsaal in Blau-Weiß, eine Partyband und einen gut aufgelegten DJ sowie leckeres Essen mit Köstlichkeiten aus der Region: Fertig sind die Zutaten für einen gelungenen Abend. Fröhlich, ausgelassen und lange feierten bei der dritten Auflage des Usedomer OZ-Balls mehr als 200 Gäste am Sonnabend im Heringsdorfer Kaiserbädersaal des Maritim Hotels. Wenn sich die Paare auf dem Parkett drehten, war Lebensfreude pur zu spüren.

„Wir haben nicht nur viel getanzt, sondern auch interessante Gespräche geführt“, lobte Ulrich Wolff, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vorpommern. Genau das ist das Anliegen des Balls: Die OZ bringt an diesem Abend Vertreter von Wirtschaft, Politik und Tourismus der Region zusammen. Neben einem Dankeschön für die Zusammenarbeit werden, wie es die beiden OZ-Geschäftsführer Stefanie Hauer und Rainer Strunk in ihrer Eröffnungsrede betonten, in ungezwungener Runde auch neue Projekte besprochen. EWN-Geschäftsführer Jürgen Ramthun und Gattin Walburga wertschätzen genau diese Mischung. „Wir kommen jedes Mal wieder gerne hierher“, meinten sie. Auch Rechtsanwalt Heiko Jaap aus Greifswald fühlte sich sichtlich wohl: „Beim OZ-Ball lässt es sich zu gleichen Teilen gut reden, feiern und essen“, sagte er. Hoteldirektor Ralf Kloppenburg nahm das Lob gerne entgegen: Die Köche um Küchenchef Steffen Brandt gaben mit vielen leckeren Gerichten — vom gebratenen Thunfisch bis zum gebackenen Wildschwein und Champagnermousse — ein beeindruckendes Zeugnis ihres Könnens ab. „Das schmeckt so lecker, da geht man glattweg zweimal zum Büfett“, meinte Jürgen Kern, künstlerischer Leiter von Klassik am Meer.

Optikerin Liane Damerow stimmte zu. Als die Ready Teddys, eine tolle Partyband aus Rostock, den ersten Titel anstimmten, und später DJ Ralf Markert, gab‘s für die vielen Tänzer im Publikum kein Halten mehr. Zu jenen, die fast immer tanzten, gehörten neben Prof. Holger Lode und Gattin Dana auch die Tanzlehrer Dietmar und Simone-Dana Schnelle sowie das Ehepaar Wittkopf-Schade. Spaß hatten auch Dietger und Annekatrin Wille.

Weil die Frau im Prüfungsstress war, kam Verkehrsminister Christian Pegel allein zum Ball. „Es war wieder klasse. Und im Hotel hat man meine wahren Talente erkannt“, meinte er augenzwinkernd und spielte auf die Parkplatznummer 007 an. Dennoch musste er sein Auto allein aus der Tiefgarage fahren.

Bevor gegen drei Uhr am Sonntag die Musik verstummte, waren für Sozialdezernent Dirk Scheer schnell noch ein paar OZ-Notizblöcke gesammelt worden. Der klamme Landkreis mit seinen Millionenschulden spart so wenigstens Kosten fürs Büromaterial — was Kreistagspräsident Michael Sack ein herzhaftes Lachen entlockte.



Cornelia Meerkatz

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