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00:00 01.03.2013

igen Vereins dargestellt. Beim flüchtigen Lesen bekommt man den Eindruck, dass unter dem Deckmantel der Fürsorge Geld veruntreut wurde. Wenn ich etwas von finanziellen Unregelmäßigkeiten lese, steht das für mich im Zusammenhang mit Betrug und Unterschlagung. Das stimmt aber nicht mal ansatzweise. Das Problem scheint doch darin zu liegen, dass hier einem Tafelchef die Einnahmen wegbleiben, um die erforderlichen Ausgaben zu bestreiten. In dieser Situation einen Dauerauftrag oder eine Einzugsermächtigung vorzuschlagen, ist insofern nicht hilfreich, da bei fehlender Deckung diese nicht eingelöst werden und für den Verantwortlichen weitere Kosten und Unannehmlichkeiten entstehen.

Ein Skandal für mich ist, dass die Stadtväter überhaupt von jemandem Miete verlangen, der sich hier für die Belange der Ärmsten einsetzt. Statt nun den Mann zu unterstützen, legt man ihm die Daumenschrauben an. Er braucht jetzt Hilfe und keine Drohungen aus den warmen Amtsstuben. Es wird Zeit, die Arbeit der Tafel zu unterstützen. Wenn ich erfahre, dass die Wolgaster Tafel noch nicht auf den Nothilfefond zurückgegriffen hat, dann vermute ich, dass diese Stelle dort gar nicht bekannt ist. Meine Erfahrung lehrt mich, dass Menschen, die sich hier derart sozial engagieren, oder mit dem Tafelchef zu sprechen „einen Sack mit sich rumtragen“, leider nicht die Cleverness haben, derartige Quellen ausfindig zu machen und anzuzapfen.

Karl Morlock, Berlin

OZ

Es gibt Kinder, die aus ihrer Opferrolle jahrelang nicht herauskommen. Und es gibt solche, deren Lunte so kurz ist, dass sie beim geringsten Anlass ausrasten. Oft genug sind es die häuslichen Verhältnisse, die sie so geformt haben.

01.03.2013

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OZ

01.03.2013

Die Brücken öffnen jeweils 15 Minuten.

01.03.2013