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00:00 23.03.2013

s Triller, Chef der gleichnamigen Baufirma. Er war von der Brisanz des Grundwasserproblems im Umfeld seiner Baustelle überrascht. Hinweise des Bauamtes kennt er nicht. Seine beiden „Villen“ sind für das Wohngebiet zu groß. Sie entsprechen aber den ungeeigneten Vorgaben der Gemeinde, die sich mit dem Wohnumfeld und den Grundwasserverhältnissen nicht vertragen. Besonders weil Jahrzehnte bewährte Entwässerungsgräben verschwunden sind. Herr Triller steht für Maßnahmen bereit. Die werden aber durch Fehleinschätzungen verzögert. Wir waren erschrocken, dass Verantwortliche letztlich meinen, von deutschen Behörden in Bebauungsplänen ausgewiesenes Bauland muss nicht frei von (bekannten) Gefahren sein. Auch Feuchtwiesen auf Meereshöhe lassen sich als Bauland vergolden. Wir meinen: Wo Bauland drauf steht, muss Bauland sein! Schließlich handelt es sich nicht um Lasagne mit Pferd statt Rind.

Hoffnung machte uns am 8. März unser Bürgermeister. Er sprach von einer Lösungsidee, die uns am 13. März präsentiert werden sollte. Da hatten wir uns zu früh gefreut. Am 12. März kam wegen Witterungsbedingungen (Sonne, Windstille, plus 1 Grad) die Verschiebung. Offensichtlich ist unsere Kurdirektorin wetterfester als Bau-Experten. Sie eröffnete am selben Tag im Kurpark das neue WC-Gebäude. Viele Zinnowitzer hoffen nun, dass ihr Grundwasser bald genau so schnell abfließt, wie das Brauchwasser des neuen WC.

Ausgehend vom „Wassergutachten“ ist eine schnelle Lösung auch für die Gemeinde wichtig. Die einen haben das Recht, dort zu bauen. Andere haben aber das Recht, dass ihr Eigentum nicht fahrlässig oder bedingt vorsätzlich geschädigt wird. Haftungsfragen und Versicherungsschutz (KSA) sollten dringend überdacht werden.

Kurt Rühl, Meinert Sörensen, Zinnowitz

Anm. d. Red.: Anfang April soll es laut Bürgermeister Uwe Wulff vor Ort einen Termin mit dem Bauausschuss und dem Amt geben. „Wenn der Schnee weg ist, können wir die Situation vor Ort besser beurteilen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen wir.“

OZ

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