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OZ LESERBRIEFE

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Dr. Wiedemeyer nicht im Auftrag der Linken Zu den jüngsten Berichten von Gemeindevertretersitzungen in Heringsdorf: Ich möchte mich als Abgeordnete der Linken sowie als Mitglied der Fraktion Bürgerinitiative/Die Linke mit aller Entschiedenheit von den Vorgehensweisen des Herrn Dr. Malte Wiedemeyer distanzieren.

Herr Wiedemeyer hatte auf unserer Liste als Sympathisant kandidiert. Eine Zusammenarbeit gibt es jedoch schon lange nicht mehr. Er tritt in Zählgemeinschaft mit der HBU auf. Es widerstrebt mir, mich als Linke-Abgeordnete mit ihm in Zusammenhang bringen zu lassen. Unsere Fraktion unterstützt den demokratisch gewählten Bürgermeister Lars Petersen, der eine konstruktive Sachpolitik für unsere Gemeinde leistet, aber von einigen Abgeordneten nicht die entsprechende Achtung in seinem wichtigen Amt findet. Es ist äußerst bedauerlich, dass die Außenwirkung unserer Kommunalpolitik zurzeit nur mit einem Kopfschütteln kommentiert wird. Ich wünsche mir in Zukunft, eine zum Wohle der Kommune gerichtete Sachpolitik gemeinsam mit dem von einer Mehrheit der Einwohner gewählten Bürgermeister Lars Petersen. Wir sind Volksvertreter!

Johanna Arbeit, Bansin Flughafen tut der ganzen Insel Usedom gut Zum Artikel „Usedoms Touristiker kämpfen um den Airport Heringsdorf“, OZ vom 7. März:

Ich verstehe Michael Steigers Unmut darüber, dass Jugend- und Sozialprojekte wegen fehlender finanzieller Mittel des Kreises nicht zum Tragen kommen. Das benötigte Geld glaubt er durch die Aufgabe des Heringsdorfer Flughafens zu erhalten, den der Kreis mit 500 000 Euro bezuschusst. Folgt man seinem Gedankengang, bedeutete dies aber einen Einnahmeverlust von 3 000 000 Euro, die durch eben diesen Flughafen erwirtschaftet werden. Er sagt nicht, wie dieser Ausfall kompensiert werden könnte. Jeder Mensch weiß, dass geringere Einnahmen zwangsläufig geringere Ausgaben nach sich ziehen, unter denen dann alle Projekte leiden. Es stimmt, diese drei Millionen fließen dem Land zu und damit hat Bürgermeister Lars Petersen recht, wenn er das Land in der Pflicht sieht. Es geht nicht an, den Gewinn zu kassieren und den Kreis mit den Verpflichtungen alleine zu lassen. Wenn es korrekt ist, dass der Flughafen Heringsdorf 25 Prozent des Passagieraufkommens von Rostock-Laage hat, der bekanntlich vom Land unterstützt wird, wäre es doch eine gerechte und angemessene Maßnahme, 25 Prozent dieser Unterstützung stattdessen Heringsdorf zukommen zu lassen. Die weiteren Überlegungen, das Ende des Flughafens Heringsdorf zu verhindern, indem sich auch andere Gemeinden engagieren, sind sehr zu begrüßen, profitiert doch die gesamte Insel hiervon. Dieter Fürhoff, Heringsdorf

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