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Usedom OZ LESERBRIEFE
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03:47 17.04.2013

Leider zu wenige können erzählen, dass zu Hause mit Ihnen über Hausaufgaben gesprochen wird und Interesse am Lernen geweckt wird. Viele berichten von Lehrern, die sie barsch vor der Klasse bloßstellen und einschüchtern, so dass sie sich nicht mehr trauen, auch mal etwas Falsches zu sagen. Es gibt — auch in Heringsdorf — gute, einfühlsame Lehrer, die die Kinder vernünftig fordern. Wenn die Kinder sich geachtet fühlen, haben sie nichts gegen Leistungsanforderung. Kinder sind leicht zu begeistern. Doch warum sagen 13-jährige Schüler, sie gehen nur notgedrungen zur Schule? Warum wird denn Geografie- oder anderer Unterricht langweilig? Aus Kindern, die die Schulzeit nur durchstehen, können keine fleißigen Auszubildenden werden. Es fehlt an den einfachsten Grundlagen. Was könnte geändert werden?

Ich denke, dass es damit anfängt, Kindern mehr Zeit zu schenken. Das gilt für Eltern, aber auch Lehrer, die sich Mühe geben sollten, nicht in Routine zu erstarren. Auch stille Kinder haben ein reiches Innenleben. Wenn Kinder ein Thema gründlich erarbeitet und verstanden haben, ist die Zeit besser angelegt, als nur kurzfristig für den nächsten Test zu lernen. Bei älteren Schülern wäre der „Praxisschock“ sicher die beste Methode des Lernens. Statt in einer Projektwoche Hip Hop einzuüben, sollten sie sich über Berufe informieren. Da würden doch Frau Schliemann oder Herr Kruse sicher hilfsbereit sein. Hier gibt es auch Anwälte oder Ärzte, die Auskunft geben.

Angela Schmidt, Heringsdorf

Wir brauchen junge Leute, die gerne lernen Zum selben Thema: Ich bin entsetzt von der Leichtfertigkeit der Berufsberater, die hier schockiert sind, über Interessen- und Hoffnungslosigkeit der Schüler. Herr Kruse, als Lehrlingswart, hat Recht, wenn er Betriebe in der Pflicht sieht, die fertig ausgebildete Fachkräfte erwarten. Das Führungsverhalten ist das gravierende Problem. Hier werden fertige Menschen aus dem Bildungssystem erwartet. Die Arbeitgeber müssen wirklich führen. Sie haben sich stärker an der Entwicklung junger Mitarbeiter zu beteiligen, damit höhere Berufsstandards entwickelt werden können. Das macht Mühe.

Die anspruchsvolle Aufgabe der Berufberater muss sein, Geschäftsführer bei ihrer Personalplanung zu unterstützen. Wir brauchen zukünftig individuelle junge Leute, die gerne lernen und mit anderen Menschen zusammenarbeiten wollen, weil bestimmte Berufe durch das Internet wegfallen werden. Es kommt zur Spaltung der Gesellschaft. Mein Vorschlag: Wir alle können und müssen initiativ werden, damit junge Menschen im Beruf Perspektiven haben und im Land bleiben. Den Schülern empfehle ich, sich zu informieren, was ein Unternehmenszweck bedeutet.

Eckard Arndt, Heringsdorf

Geänderte Verkehrsregeln noch nicht durchgesetzt Zum Thema „Autofahrer ignorieren Fußgängerzone“ (OZ vom Ich arbeite seit vier Jahren in Bansin und lese wieder eine Anzeige bei Euch, dass jemand schreibt, dass die Verkehrsführung geändert wurde. Und niemand kümmert sich. Er hat recht. Selbst unsere Polizei fährt munter durch die Straßen, ohne darauf zu achten. (Fotos folgen!) Dann kommt das Ordnungsamt und verteilt auch noch Strafzettel, ohne Hirn und Verstand. Hauptsache Geld! Hut ab vor Usedom.

Mirko Grabinski, Bansin

Fahrräder gehören auf die Fahrbahn Zum Guten Tag, liebe Leser, „Mein Gott, es geht schon wieder los...“

Das Fahrrad ist ein Fahrzeug und gehört dementsprechend grundsätzlich auf die Fahrbahn! Sollte der Radweg zwar durch schöne, ruhige Landschaft und sauberere Luft, aber zu Umwegen führen, würde ich auch die Straße vorziehen. Radfahrer sollten, nicht nur der Mitwelt zuliebe, mehr akzeptiert werden. So könnten Staus weiter abgebaut werden. Prima übrigens, dass Sie sich immer um die Sicherheit der „Sportler“ sorgen! Warum eigentlich? Suchen Sie ruhig das direkte Gespräch!

Hartmut Köhler, Zemitz

OZ

Die Kreisumlage zahlen die Kommunen an den Landkreis, damit dieser die Kosten für öffentliche Leistungen übernehmen kann. Die Höhe der Abgabe berechnet sich aus den Einnahmen der Städte und Gemeinden.

17.04.2013

Usedom Baltic Fashion erlebt Auftakt zu neuem, einwöchigen Workshop.

17.04.2013

Schwere Kopfverletzungen sowie Prellungen hat ein 41-jähriger Mann bei einem Verkehrsunfall erlitten. Der Vorfall ereignete sich auf der Bundesstraße 111, zwischen Gützkow und der Landstraße 35 (Autobahnauffahrt) am Montagnachmittag gegen 15 Uhr. Laut Polizeiangaben war der Mann mit einem Pkw Ford Fiesta auf der Straße unterwegs, als das Fahrzeug plötzlich und ohne erkennbaren Grund nach links auf die Gegenfahrbahn geriet, dann in den Straßengraben fuhr und schließlich gegen einen Baum prallte.

17.04.2013
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