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Usedom OZ LESERBRIEFE
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00:00 19.04.2013

olg für Frau Schliemann von der Kreishandwerkerschaft und für mich, wenn der Bericht über die Ausbildungsbörse eine Diskussion ausgelöst hat. Wie sagt man immer so schön „ Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Mein Wunsch wäre es, dass sich noch mehr Menschen Gedanken über die Zukunft unserer Kinder machen würden. Die OZ hat uns gut zitiert, doch leider für mich nicht unwichtige Anmerkungen vergessen. Ich hatte auch das große Interesse einzelner Schüler gelobt und gesagt, dass es sich genau dafür lohnt weiterzumachen. So ähnlich hatte sich auch Frau Schliemann im Übrigen noch geäußert. Das nur der Vollständigkeit halber. Ich kann jedoch die Aussagen von Frau Schliemann nur bekräftigen und teile diese mit anderen Berufsberatern. Auch der Gedanke, ob unsere Erwartungshaltung zu hoch ist, war in der kurzen Auswertung nach Veranstaltungsschluss ein Thema. Nein. Es kann aber auch nicht sein, dass in manchen Fällen die Vorbereitung auf das Berufsleben sowie die Erziehung allein von den Lehrern übernommen wird. Ich denke, das ist in erster Linie Aufgabe der Eltern. Ein schwindendes Interesse mancher Eltern muss man leider auch seit Jahren beobachten. Natürlich muss man auch die Persönlichkeit jedes einzelnen Schülers sehen und dabei gezielter und methodischer verschiedenste Lernziele erreichen. Einen gewissen Respekt können wir aber erwarten. Schüler mit der Realität zu konfrontieren, kann nicht so falsch sein. Ihnen zu sagen, was sie erwartet oder welche Anforderungen oder welche Entwicklungsmöglichkeiten sie vor Ort in ihrer Heimat oder auch in der Ferne haben. Die Wahrheit ist manchmal unbequem. Es muss als gemeinsame Aufgabe von Eltern, Schule sowie die des Ausbildungsbetriebes gesehen werden, jungen Menschen hier eine berufliche Zukunft zu geben. Für die 7. und 8. Klassen kann so eine Messe nur als Frühorientierung dienen. Ich habe die Schüler auch zu mir in den Betrieb eingeladen,damit sie sich ein Bild machen, bevor sie sich eventuell für ein Praktikum entscheiden. Zwei von fünf zurzeit Auszubildenden meines Betriebes sind Praktikanten in unserem Hause gewesen. Die Europäische Gesamtschule als langjähriger Partner und Ausrichter dieser Messe verdient ein großes Lob für die Organisation. Danken möchte ich auch allen Firmen, Organisationen und Behörden, die sich beteiligt haben. Wir sehen diese Messe als Ergänzung zu den etwas größeren Berufsmessen in Wolgast, Greifswald und Neubrandenburg.

Kai Kruse, Ahlbeck

OZ

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☎ 03 83 4/77 78 77 und ..8 - 12 Uhr u.

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