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OZ LESERBRIEFE

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Provokation und Machtspielchen Zum Artikel „Neuer Zoff in Heringsdorf“ (OZ vom 19. April) Ich stimme Herrn Friedrich voll und ganz zu, wenn er darauf hinweist, dass Volksvertreter „die Pflicht haben, sich in wichtigen Fragen uneingeschränkt zu engagieren“.

Dass er in diesem Zusammenhang zur Problematik um den Schulum- und ausbau sogar eine Sondersitzung der Gemeindevertretung anberaumt, ist auf den ersten Blick lobenswert.

Leider geht aus dem Artikel nicht hervor, wie es zu diesem Termin am 23. April 2013 gekommen ist. Es ist auch nicht erkennbar, warum die Antragsteller nicht noch die zwei Tage bis zur ordentlichen Sitzung der Gemeindevertreter warten konnten. Liest man allerdings die Namen dieser Antragsteller, wird sofort klar, dass es sich hier um nichts als eine Provokation des Bürgermeisters handelt. Ein Machtspielchen! Zum Wohle der Gemeinde? Immer wieder wird von besorgten Bürgern gefordert, dass diese Art der „Zusammenarbeit“ im Interesse von Sachlichkeit und Effizienz endlich einzustellen sei.

Sie finden bei diesen Vertretern kein Gehör. Es ist wirklich kaum noch auszuhalten. Und dann fordert noch Herr Friedrich süffisant, Lars Petersen müsse Prioritäten setzen!

Als ob es in dieser Angelegenheit um eine Entscheidung zwischen Privatvergnügen und Gemeindeinteressen ginge. Beim Deutschen Städtetag handelt es sich um den kommunalen Spitzenverband der kreisfreien und kreisangehörigen Städte Deutschlands, dessen Hauptversammlung vom 23. bis 25. April 2013 in Frankfurt stattfindet. Lars Petersen ist als gewählter Delegierter zur Teilnahme verpflichtet.

Brigitte Fürhoff, Heringsdorf Verwaltung und Politik müssen zusammenarbeiten Zum gleichen Thema:

Wilder Aktionismus zum Schaden zumindest der Gemeindekasse (Sitzungskosten sind entstanden) und ein durchsichtiger Selbstdarstellungsversuch der üblichen Personen, die ja angeblich nach der Wahl 2012 nicht gesagt haben, sie würden den Bürgermeister vor sich hertreiben!

Einige Gemeindevertreter fühlen sich also ungenügend informiert — was haben sie denn bisher getan, um genügend informiert zu sein? Wann haben sie welche Anfragen an die Rathausverwaltung zu der ihnen am Herzen liegenden Angelegenheit gerichtet, die nicht oder ungenügend beantwortet worden sind? Zu welcher ordentlichen Sitzung in letzter Zeit haben sie das Thema auf die Tagesordnung gesetzt gehabt? Warum ist nun plötzlich kurzfristig eine Sondersitzung zwei Tage vor der regulären April-Sitzung notwendig?

Der Vorsitzende Herr Friedrich, der also unverfroren meint, Herr Petersen könne ja sein lange vor dem jetzigen Spielchen feststehendes Delegiertenmandat im Städte- und Gemeindetag hintanstellen, sollte sich einmal die Kommunalverfassung zu Gemüte führen:

Die ehrenamtliche Gemeindevertretung und der hauptamtliche ebenso gewählte Bürgermeister bilden zusammen die Gemeindeverwaltung, sie haben zum Wohl der Gemeinde zusammen zu

arbeiten!

Hans Schmidt, Heringsdorf-Neuhof

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