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Zum drohenden Verkehrschaos auf Usedom Zum Leitsystem, und zu einem Wasser- statt Radweg: Was viele vorausgesagt haben, ist nun mal wieder eingetreten.

Zum drohenden Verkehrschaos auf Usedom

Zum Leitsystem, und zu einem Wasser- statt Radweg:

Was viele vorausgesagt haben, ist nun mal wieder eingetreten. Das elektronische Leitsystem hat sich nicht bewährt. Es gibt nur zwei Zufahrten zur Insel, und da hilft auch kein Leitsystem. Es wurden mal wieder 1,2 Millionen Euro Steuergelder in den Sand gesetzt.

Was haben wir doch für ein „gutes Planungsamt“ im Kreis Vorpommern-Greifswald!? Es hapert ja schon am bau eines Radweges an der B 111 in Zinnowitz. Es ist ein Wasserweg geworden. In Wolgast bekommt man die Ampelschaltung nicht hin, dass der Verkehr zügig laufen kann. Von einer Wolgaster Ortsumgehung darf man nur weiter träumen. Wo liegt Usedom? Am „A“ der Welt, meint wohl ein Verkehrsminister aus Bayern. H. Jahnke, Zinnowitz

Vorverurteilung der Arbeiterwohlfahrt

Zum Beitrag „Wuchermieten von Flüchtlingen verlangt“, OZ vom 27.2.

Mit der Überschrift findet meines Erachtens eine Diffamierung und Rufschädigung des Trägers statt. Hat der Redakteur umfassend recherchiert? Die Unterkünfte sind voll möbliert. Das Ferienlager liegt mitten im Wald ohne Einkaufsmöglichkeiten, also muss auch die Betreuung und Verpflegung durch den Träger erfolgen. Für die angeblich zu viel gezahlten 326,54 Euro noch verpflegt und betreut zu werden,ist doch wirklich kein Betrug. Die AWO wollte helfen. Sollte es bei der Vertraggestaltung zwischen den Flüchtlingen und der AWO Unstimmigkeiten gegeben haben,entbehrt der Vorwurf des Betruges trotzdem jeder Grundlage. Eine Trennung zwischen Unterkunft,Verpflegung und Betreuung hätte dieses Missverständnis verhindert. Selbst das Jobcenter hat die Verträge akzeptiert. Wie chaotisch teilweise die Verteilung und Unterbringung von Flüchtlingen ist, sehen und lesen wir täglich in den Medien. Aber ohne einheitliche Flüchtlingspolitik mit transparenten Strukturen und Regelungen wird es solche Fälle immer wieder geben. Dank der „großartigen Flüchtlingspolitik“ der Bundesregierung. Wenn Kommunen,Träger oder Institutionen helfen wollen und nicht mal die Finanzierung geregelt ist, wer bezahlt was (Unterkunft, Verpflegung, Betreuung)? Vieles wird ehrenamtlich geleistet — das ist eine Schande, dass der Staat sich zunehmend auf das Ehrenamt verlässt bzw.es schon voraussetzt.

So werden Freiwillige, die den Kriegsflüchtlingen helfen wollen, abgeschreckt.

K. Erdmann, Seebad Ahlbeck Rechnet der Minister Glawe etwa noch?

Zur angekündigten Überprüfung der Zahlen fürs Krankenhaus:

Harry Glawe (CDU) , so berichtete die OSTSEE-ZEITUNG im Januar, wollte anlässlich der seinerzeit geplanten Schließung der Kinderabteilung im Wolgaster Krankenhaus Wirtschaftlichkeitsberechnungen in seinem Hause durchführen lassen, um bis zum 1 Februar die Entscheidung seiner Kabinettskollegin Birgit Hesse (SPD) und der sogenannten Planungsbeteiligten wie der Krankenkassen und der Kassenärztliche Vereinigung zu überprüfen.

Wie ist das Ergebnis der Rechnungen unseres Wirtschaftsministers? Oder rechnet er noch?

Die kleinen Patienten und ihre Familien dürfte das Ergebnis interessieren.

Dr. Günther Jikeli,

Kreistagsabgeordneter (SPD) Interessierte gründen neuen Geschichtsverein

Einladung an Hobby-Historiker:

Der Geschichtsverein der Kaiserbäder widmet sich der Forschung, der Vermittlung und der begleitenden Publikation regional-geschichtlicher Ereignisse und Entwicklungen in Heringsdorf und Swinemünde, auf Usedom, in der Region Pommern und im Ostseeraum. Der Verein dient als Netzwerk, vorausgesetzt wird ein Geschichtsbewusstsein, das demokratisch-freiheitliche Positionen vertritt.

Pluralismus und Freiheit sind als Prinzipien ebenso einzuhalten wie das Grundgesetz. Baudenkmale, historische Persönlichkeiten und Entwicklungen werden durch den Verein erforscht, vermittelt, publiziert und öffentlich gemacht. Die unabhängige und unpolitische Gruppe lädt ein zum 5. März, 11 Uhr, Hans-Werner-Richter-Haus Bansin. Sven Brümmel, Heringsdorf

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