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Usedom Parken kostet wieder Geld
Vorpommern Usedom Parken kostet wieder Geld
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00:00 23.04.2013
Ab Ende April sind die Parkscheinautomaten in Swinemünde wieder in Betrieb. Dann müssen Kraftfahrer fürs Parken bezahlen. Quelle: Barkas
Swinemünde

Autofahrer, die in der Saison die Stadt Swinemünde und das Ostseebad Misdroy besuchen, müssen mit Veränderungen in der Verkehrslenkung rechnen. Mit dem Installieren der Parkscheinautomaten Ende April in der Stadt soll das kostenpflichtige Parken auf den Zufahrtstraßen zum Strand modifiziert werden. Die Parkzone gilt von Mai bis September von Montag bis Samstag in der Zeit von 8 bis 20 Uhr.

In Swinemünde geht es vor allem um die Uzdrowiskowa Straße, in der bislang beidseitig Parkverbot gilt ist. Weil viele Autofahrer im Sommer dieses Verbot ignorieren, wird daraus regelrecht ein Parkplatz. In Zukunft soll die Uzdrowiskowa Straße, zumindest teilweise bis zur Plazowa Straße, eine autofreie Fußgängerzone werden.

Damit will die Stadt verhindern, dass Autofahrer weiter Parkgebühren sparen wollen, obwohl sich am Ende der Zdrojowa Straße ein Parkplatz befindet. Es helfen nicht einmal Strafen, die von der Stadtwache auferlegt werden. Wenn sich die Situation verschlechtert, will die Kommune Sperren aufbauen, um das Parken entlang der Straße zu verhindern — vor allem auf dem Bürgersteig.

In Misdroy müssen sich Kraftfahrer vor allem nahe der Promenade auf Veränderungen einstellen. Die Einfahrt zur Promenade soll geschlossen werden. „In dem Zusammenhang kann sich auch die Verkehrsorganisation auf den angrenzenden Straßen ändern“, kündigt Henryk Nogala, Sekretär von Misdroy, an.

Es sei nicht ausgeschlossen, dass in Misdroy eine gebührenpflichtige Parkzone wiederkehrt. Im Sommer sind im Kurort so viele Autos, dass sie oft Bürgersteige versperren und dadurch den Weg der Fußgänger erschweren. „Das Einfahrtsverbot auf die Promenade wird mehr Wirkung bringen als die Einführung von Parkgebühren. Ich denke, dass nach der Einführung der Parkgebühren der Verkehr nicht nachlassen wird. Deswegen wollen wir die Einfahrt auf die Promenade ganz schließen“, so Nogala. Derzeit laufen Gespräche mit den zuständigen Behörden.

Die Stadtverwaltung versichert, dass die Änderungen das Parken im Ostseebad nicht behindert. Den Autofahrern werden gebührenpflichtige Parkplätze an der Nowomysliwska und Krótka Straße zur Verfügung gestellt. Sie sind so groß, dass sie die an der Promenade nicht mehr vorhandenen Stellflächen ersetzen. Die Stadt will laut Nogala mit den Veränderungen noch vor der Saison fertig sein.

Parkeinnahmen

546 000 Zloty hat Swinemünde 2011 für das Parken in der Stadt eingenommen.
675 000 Zloty spülten die Kraftfahrer 2012 in die Kasse der Stadt. 2013 wird mit rund 600 000 Zloty gerechnet.

Radek Jagielski

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