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Parlament gibt grünes Licht für Umbau der alten Post

Wolgast Parlament gibt grünes Licht für Umbau der alten Post

Seit über sechs Jahren steht die alte Post am Platz der Jugend in Wolgast leer. In diesem Jahr könnten das hübsche, 1884 an exponierter Stelle errichtete Gebäude und der dazugehörige jüngere Anbau wiederbelebt werden.

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Bei der im vorigen Jahr vorgenommenen Sanierung der Stadtmauer wurden offenbar minderwertige Steine verwendet.

Quelle: Tom Schr�ter

Wolgast. Die Pläne einer Berliner Investorengruppe, das in Februar 2012 erworbene Ensemble zu einem Hostel umzubauen, ernteten am Montag das einstimmige Ja der Stadtvertretung.

„Sobald die Baugenehmigung vorliegt, wollen wir unser Vorhaben umsetzen, wenn es geht noch ab diesem Sommer“, informiert Sebastian Jacobs von der zuständigen Bauherrengemeinschaft. Den Investitionsbedarf schätzt Jacobs auf 1,3 Millionen Euro. Bei Eintreffen der Baugenehmigung sei klar, ob und wie die Planungen umzusetzen seien. Auf dieser Grundlage werde im Anschluss die Finanzierung geklärt.

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Geht es nach dem Willen der Eigent�mer soll bereits im Sommer mit dem Umbau der historischen Post begonnen werden. Die Baugenehmigung f�r das 1,3-Millionen-Euro-Vorhaben steht allerdings noch aus.

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Vorgesehen ist, im Gebäudeinneren Leichtbauwände und Verkleidungen zu entfernen, um so Platz u. a. für eine Empfangshalle, Frühstückszone, Lounge, Aufenthaltsräume und Indoor-Sport-Bereiche zu schaffen. Über den Einbau eines Fahrstuhls werde nachgedacht, „möglicherweise sprengt dies aber den finanziellen Rahmen“, schränkt Jacobs ein. Auch am späteren Betrieb des Hotels, das als Zielgruppe jüngeres Publikum im Alter zwischen 20 und 35 Jahren ansprechen soll, wollen sich die Eigentümer beteiligen.

Sebastian Jacobs ist mit weiteren Berliner Geschäftspartnern bereits seit längerem in Wolgast als Bauherr aktiv. Das Engagement ist dabei stets auf historische Gebäude fokussiert. Aktuell lassen er und sein Kompagnon Ingo Schütze das frühere, 1879 errichtete Spritzenhaus am Fischmarkt, das ebenfalls für lange Zeit verwaist war und vor sich hin bröckelte, für etwa 750 000 Euro als Feriendomizil mit Veranstaltungssaal umbauen. Am 28. März soll das Objekt feierlich eingeweiht werden.

Während sich mit den Post-Plänen die Lösung für ein städtisches Sorgenkind anbahnt, droht Ungemach bei Bauvorhaben, die eigentlich schon als abgearbeitet galten. „An der 2012 am Oberwall sanierten Stadtmauer beobachten wir an vielen der neu eingesetzten Steine Abplatzungen“, berichtet Bürgermeister Stefan Weigler (parteilos). Die Steine seien offenbar kaputtgefroren. Möglicherweise handele es sich um einen Herstellungsfehler. Die Angelegenheit sei zu prüfen und die Steine womöglich auszuwechseln, was wiederum eine halbseitige Sperrung der Bundesstraße erfordern würde.

Auch der Zustand der Bahnhofstraße, die bekanntlich wegen Baumängeln 2012 zum zweiten Mal saniert wurde, lässt laut Weigler zu wünschen übrig. „An mehreren Stellen weist die Fahrbahn Wellen auf. Es ist zu prüfen, ob diese noch im Toleranzbereich liegen.“ Im übrigen seien noch Restarbeiten zu erledigen, wie das Aufbringen der Fahrbahnmarkierung und das Ziehen von Schachtdeckeln.

Aus dem Konzept

12Zimmer und drei Ferienwohnungen soll das künftige Hostel, bestehend aus ehemaligem Post- und Telekomgebäude, umfassen. Zudem sind in dem Komplex ein Fitness- und Wellnessbereich sowie eine Bar und eine Indoor-Sporthalle vorgesehen.

Die Beherbergungsstätte soll ein Angebot für Touristen mit einfachem bis normalem Standard schaffen. Auch Wolgaster Einwohner sollen in das Sport- und Wellnessangebot einbezogen werden und die Einrichtungen nutzen können.


Der dazugehörige Garten wird im Sommer als Ruhe- und Entspannungszone für die Besucher des Hostels genutzt.

Tom Schröter

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Geht es nach dem Willen der Eigentümer soll bereits im Sommer mit dem Umbau der historischen Post begonnen werden. Die Baugenehmigung für das 1,3-Millionen-Euro-Vorhaben steht allerdings noch aus.

Für die Herberge mit Mehrbettzimmern, Wellnessbereich, Bar und Indoor-Spielbereichen sollen 1,3 Millionen Euro investiert werden.

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