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Usedom Patientin erhebt Vorwürfe gegen Notarzt
Vorpommern Usedom Patientin erhebt Vorwürfe gegen Notarzt
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07:56 28.02.2018
Nicole Neitzel zeigt das Blatt mit der Patienten-Info. Darin wird ihr im Falle einer Nachblutung dringend empfohlen, den Rettungsdienst anzufordern. Quelle: Tom Schröter
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Wolgast

Die Nacht vom 21. auf den 22. Februar wird Nicole Neitzel aus Wolgast (Landkreis Vorpommern-Greifswald) in unschöner Erinnerung behalten. Am späten Abend stellten sich bei der 31-Jährigen, die eine gute Woche zuvor in der Greifswalder HNO-Klinik an den Mandeln operiert worden war, Nachblutungen ein. „Zeitweise waren die Blutungen tatsächlich schwallartig, so dass ich kurz vor Mitternacht den Rettungsdienst rief“, erzählt sie.

„Ich habe den Notarzt über meine Nachblutung informiert und ihm sogar das Blut gezeigt“, schildert die junge Frau weiter. „Aber er hat gesagt, dass er kein HNO-Arzt ist und er nicht weiß, was er mit mir machen soll.“ Auch sei sie gefragt worden, warum sie überhaupt den Rettungsdienst angefordert habe. Dabei habe ihr die Klinik in Greifswald dringend geraten, bei derartigen Komplikationen den Rettungsdienst zu rufen.

Am Ende fuhren Rettungsdienst und Notarzt wieder ab und Nicole Neitzel ließ sich von einer Freundin zur Klinik nach Greifswald bringen. Die Patientin wirft dem Notarzt nun Fehlverhalten vor und will die Angelegenheit geklärt wissen. Sie kündigte sogar an, Anzeige wegen Fehlverhaltens gegen den Mediziner zu erstatten. 

Der Landkreis, so teilte ein Sprecher mit, habe „den Fall bereits sowohl dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst als auch der Qualitätsbeauftragten des Eigenbetriebes Rettungsdienst übergeben“. Der Einsatz werde ausgewertet und die Patientin über das Ergebnis informiert.

Schröter Tom

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