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Usedom Peene-Werft: CDU-Chef kritisiert SPD-Politiker
Vorpommern Usedom Peene-Werft: CDU-Chef kritisiert SPD-Politiker
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00:00 27.02.2016
Karl-Heinz Schröder

Karl-Heinz Schröder, der CDU-Regionalvorsitzende Insel Usedom/Wolgast, hat die politische Haltung der SPD gegenüber der Wolgaster Peene-Werft scharf kritisiert. Wie berichtet, baut die zur Bremer Lürssen-Gruppe gehörende Werft derzeit an 15 leichten Patrouillenbooten, die nach ihrer Fertigstellung in Saudi Arabien im Küstenschutz zum Einsatz kommen sollen. Angesichts der momentanen saudischen Seeblockade gegen das Bürgerkriegsland Jemen hatte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) erklärt, die Ausfuhrgenehmigung für die Schiffe werde „erst noch zu beraten sein“.

„Die schon oft gebeutelte Werft und Hafenstadt Wolgast wird schon wieder von der SPD attackiert“, schlussfolgert CDU-Mann Schröder und kritisiert seinerseits Erwin Sellering (SPD), Ministerpräsident von MV: „Es ist für den CDU-Regionalverband Insel Usedom/Wolgast und für mich persönlich nicht zu verstehen, dass sich der Ministerpräsident unseres Bundeslandes nicht sofort für die Wolgaster Peene-Werft einsetzt.“

In den vergangenen Jahren, so Schröder, sei die Infrastruktur in und um Wolgast enorm gebeutelt worden. Das Finanzamt, das Amtsgericht, das Krankenhaus und auch die Peene-Werft seien teils verschwunden, teils einem Arbeitsplatzabbau unterworfen worden. Der Nepperminer fragt kritisch an: „Wann kommt unser SPD-Ministerpräsident endlich seiner Sorgfaltspflicht nach und setzt sich auch für die Menschen unserer Region ein?“ Und zu Gabriel: Der SPD- Bundeswirtschaftsminister solle sich nicht gegen, sondern für unsere Region entscheiden.

Immer wieder, so Karl-Heinz Schröder weiter, entstünden Verzögerungen, wenn es darum gehe, Arbeitsplätze im äußersten Nordosten der Bundesrepublik zu erhalten beziehungsweise neu zu schaffen.

„Selbst wenn es darum geht, die notwendige Ortsumgehung Wolgast zu errichten, die seit vielen Jahren in Planung ist, gibt es immer wieder Ausreden und nicht nachvollziehbare Argumentationen der Behörden. Hier sollte der SPD-Bundeswirtschaftsminister mit seinen Kollegen für uns handeln und sich nicht gegen den Werftstandort Wolgast stellen.“



ts

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