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„Peenetaler“ helfen mit, Orchideenwiesen zu retten

Stolpe „Peenetaler“ helfen mit, Orchideenwiesen zu retten

Die Spendenidee des Naturparkfördervereins zeigt erste Wirkung

Stolpe. Im Peenetal gilt seit rund zwei Jahren eine eigene Währung. Mit dem Erwerb von so genannten „Peentalern“ können Einheimische und Touristen seltene Pflanzen und Biotope retten. Die Idee des Naturpark-Fördervereins trägt nun erste Früchte und kommt dem Naturschutz zu gute.

 

OZ-Bild

Mit dem Peenetaler wurde diese Orchideenwiese gepflegt.

Quelle: Foto: Np

So wurden im vergangenen Jahr erstmals insgesamt 1275 Euro Spendengelder ausgegeben, die in den Jahren 2015 und 2014 aus dem Verkauf der Peenetaler kamen. Mit dem Geld konnten 0,6375 Hektar Peenewiesen östlich des Gützkower Fährdammes per Einachsmäher gemäht und per Hand beräumt werden. Das Mähen der Wiesen dient insbesondere dem Schutz und der Förderung von seltenen und hochgefährdeten Pflanzenarten, darunter die Orchideen Ostsee-Knabenkraut, Sumpf- Glanzorchis und Fliegen-Ragwurz, aber auch der Enzian Blauer Tarant. Werden ihre Lebensräume nicht regelmäßig gemäht, gewinnen schnellwachsende Arten nährstoffreicher Standorte rasch die Überhand.

Die seltenen und außerdem sehr attraktiven Orchideenarten und weitere Moorpflanzen verdienen nicht nur besonderen Schutz, sie ziehen auch jedes Jahr immer mehr Besucher an. Die Pflegefläche gehört übrigens zum Bestand des Naturschutzgebietes „Peenetal zwischen Jarmen und Anklam“. Die Durchführung der Pflege hatte der Wissenschaftlichen Studentenzirkel „Jean Baptiste de Lamarck“ der Uni Greifswald übernommen. Und auch 2017 kann eine ähnlich große Fläche wieder gemäht werden. Dafür stehen aus dem Verkauf des Peenetalers 2016 1100 Euro bereit. Antje Enke

OZ

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