Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Usedom Planung für Schulhort geht in Auftrag
Vorpommern Usedom Planung für Schulhort geht in Auftrag
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:05 10.02.2017

Die jüngste Debatte in der Gemeindevertretung hat in Sachen Haushaltsplanung weitgehend positive Akzente setzen können. Bürgermeister Christian Höhn sprach im Anschluss von „ordentlichem Wirtschaften“ und finanziellen Verhältnissen, die es dem Ostseebad voraussichtlich auch in den nächsten drei Jahren gestatten würden, vor allem die Pflichtaufgaben, aber auch kleinere freiwillige Vorhaben anzupacken.

Der Hintergrund: Eine über die vergangenen Jahre weitgehend stabile Bevölkerungsentwicklung (Ende 2015 gab es in der drittgrößten Inselgemeinde 3184 Einwohner) geht einher mit einer intakten Infrastruktur sowie einem gut entwickelten Tourismus. Hinzu kommen das entwickelte Dienstleistungsgewerbe, Einzelhandels- und Handwerksbetriebe; Tendenz steigend. Allerdings waren 2016 nur noch 45 Betriebe gewerbesteuerpflichtig, im Jahr zuvor zählten dazu noch 56. Dies zwinge dazu, so Amtskämmerer Marco Biedenweg im Vorbericht zum Haushalt, im Ansatz vorsichtig zu planen.

Um nicht immer mehr Eigenkapital aufzehren zu müssen (Stichwort Zukunftssicherung und Generationensolidarität) veräußert die Gemeinde im Jahr 2017 ein Objekt für rund 600 000 Euro. Dadurch entsteht ein in dieser Zeit wohl einmaliger Haushaltsüberschuss. Das ändert laut Biedenweg jedoch nichts an den strukturellen Problemen von Karlshagen. Kredite würden allerdings bis 2020 nicht benötigt, da „die liquiden Mittel im Bestand ausreichen, um die geplanten Investitionen und das laufende Geschäft zu bedienen.“

Was hat die Gemeinde an Investitionen vor? An erster Stelle steht die Planung für die Erweiterung des Schulhortes durch einen Aufbau auf die Schule. Der soll dann 2018 für rund 750 000 Euro errichtet werden; geplant sind davon

562 000 Euro Fördergelder.

Etwa 121000 Euro sollen in diesem Jahr in den Straßenbau fließen. Dazu gehören die Schlussrechnung der Gartenstraße, die Planung der Hafenstraße und weitere kleinere Maßnahmen. Geplant wird ein barrierefreier Weg mit Aussichtsplattform in der Düne.

Bürgermeister Christian Höhn verweist schließlich auf den gemeindlichen Spiel- und Bolzplatz an der Straße der Freundschaft, dessen Sanierung bereits 2013 geplant war. Jetzt sollen 25 000 Euro zur Verfügung stehen, um neue und sichere Geräte anzuschaffen und einen neuen Belag aufzutragen. Gemeinsam mit der Wohnungsgesellschaft werde auch die Wohnumfeldgestaltung weiter vorangetrieben. Die Instandsetzung der Beleuchtung am Kirchweg wird noch einmal 15 000 Euro kosten. Steffen Adler

OZ

Usedom GUTEN TAG LIEBE LESER - Ein ziemlich cooler Empfang

Mein letzter Besuch auf Usedom war schon wieder viel zu lange her – im Sommer habe ich ein paar Tage in Zinnowitz und den drei Kaiserbädern verbracht.

10.02.2017

Tasillo Römisch präsentiert seine Privatsammlung in Peenemünde

10.02.2017

Das Amt Am Peenestrom reagiert auf Kritik aus Lassan und will den Informationsfluss über das Internet verbessern

10.02.2017
Anzeige