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Usedom Karlshagen: Planungen für Mega-Hotel laufen
Vorpommern Usedom Karlshagen: Planungen für Mega-Hotel laufen
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12:09 27.11.2018
So soll das Hotel in Karlshagen einmal aussehen. Quelle: Axel Höer
Karlshagen

Die Planungen für das Mega-Hotel im Ostseebad laufen. „Das Projekt ist inzwischen durchgeplant. Ich bin optimistisch, dass wir im Januar 2019 Baurecht bekommen und im April die Baugenehmigungsunterlagen beim Landkreis einreichen können“, sagt Richard Bernd Tenner, Generalbevollmächtigter von RRK Holding GmbH. Die Leonwert Immobilien GmbH aus Potsdam und die RRK aus Grünheide wollen in Karlshagen ein Familienhotel bauen. Entstehen soll der Komplex auf der Fläche an der Strandstraße/Ecke Dünenstraße – dem letzten lukrativen Baugrundstück im Zentrum des Ostseebades. Die geschätzten Baukosten liegen bei 30 Millionen Euro. Vorgesehen ist ein reines Familienhotel. Um dieser Ausrichtung noch stärker gerecht zu werden, gab es in den vergangenen Wochen noch einige Anpassungen, wie Architekt Axel Höer aus Bad Lausick (Sachsen) betont. Der ursprüngliche Plan, knapp 300 Betten bauen zu wollen, sei ad acta gelegt worden. „Wir planen mit deutlich weniger Zimmern und Betten und legen bei der Zimmergröße zu“, so Höer. „Wir wollen so auch mehr Raum für die Freizeitgestaltung schaffen“, ergänzt Tenner.

Am Herzstück der Hotelanlage, die im Stil eines Kreuzfahrtschiffes errichtet werden soll, wollen die Investoren allerdings festhalten. Auf dem Dach sollen sieben Segelboote platziert werden, die jeweils für vier Personen als Ferienwohnungen (Kajüten) vermietet werden können. Des Weiteren soll es einen Wellnessbereich mit Schwimmbad sowie Geschäfte und Restaurants geben. Wer das Hotel einmal betreiben wird, das steht noch nicht fest. Über ein Beratungsunternehmen laufe die Betreibersuche auf Hochtouren. „Der Betreiber muss wirtschaftlich stabil sein und unser Konzept mittragen“, betont Tenner, der die bisherigen Planungskosten nah am siebenstelligen Bereich beziffert. Die Eröffnung des Hotels, in dem 60 Mitarbeiter beschäftigt werden sollen, ist im zweiten Quartal 2021 geplant.

Henrik Nitzsche

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